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Steeleye sorgt mit Cluster-Software für Failover-Lösungen Teil 2

Die Grundlagen und Randbedingungen hochverfügbarer Virtualisierungstechnik

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Normalerweise liefert der Hersteller diese in einem integrierten Paket aus:

  • Das Tool für die Anwendungsüberwachung erkennt ungeplante Ereignisse wie Anwendungs-, Netzwerk- oder Hardwarefehler. Wenn ein Fehler erkannt wird, löst das Tool ein Ereignis aus, um entweder eine lokale Wiederherstellung oder einen Failover zu initiieren. Dieses Tool wird für geplante Ereignisse wie Systemaufrüstungen oder das Einspielen von Software-Servicepacks nicht benötigt.
  • Das Tool für die lokale Wiederherstellung versucht, die Anwendung auf demselben Server wieder zu aktivieren, gewöhnlich als Reaktion auf einen ungeplanten Anwendungs-, Netzwerk- oder Hardwarefehler. Wenn dieser Versuch, die Anwendung wieder zum Laufen zu bringen, scheitert, wird das Tool für den Server-Failover aufgerufen. Lokale Wiederherstellung hat den Vorteil, dass Anwendungen schneller wieder zum Laufen gebracht werden können, da Abhängigkeiten nicht über verschiedene Systeme zu verwalten sind.
  • Das Tool für den Failover der Anwendung stoppt diese und startet sie auf einem anderen Server. Bei geplanten Ereignissen wie Wartungsarbeiten kann es direkt aufgerufen werden oder bei ungeplanten Fehlern durch Tools für die Anwendungsüberwachung oder lokale Wiederherstellung. Dieses Verfahren ist eine Kernfunktion von Hochverfügbarkeitsclustern.

Die Software für Ihre Hochverfügbarkeitslösung sollte vollständig Hardware-unabhängig sein, sodass sie auf einem virtualisierten Server ebenso läuft wie unter einem Betriebssystem, das direkt auf einem physischen System ausgeführt wird. Das hat zwei Vorteile. Erstens ist das bedienungsfreundlicher, da die Verwaltung der Software auf einem virtualisierten Server dieselbe ist wie die Verwaltung eines physischen Servers. Und zweitens ist der Einsatz einfacher planbar, weil man nur Failover-Geschwindigkeit, Redundanz und Kosten berücksichtigen muss.

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