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Speichertipp: NAS/SAN über Standard-Server-Hardware bereitstellen OpenFiler: vielseitige Open-Source-NAS/SAN-Lösung

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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OpenFiler verwandelt herkömmliche x86_64-Architektursysteme in leistungsfähige NAS- oder SAN-Speicherlösungen. Die Unterstützung von iSCSI- und Fibre-Channel-Technologien macht die Lösung attraktiv für Virtualisierungsumgebungen, Funktionen wie Block-Level-Replikation, Snapshots und Hochverfügbarkeits-Clustering sorgen dabei für hohe Ausfallsicherheit.

OpenFiler: x86_64-Systeme als NAS/SAN mit iSCSI, Fibre Channel und flexiblem Speichermanagement.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
OpenFiler: x86_64-Systeme als NAS/SAN mit iSCSI, Fibre Channel und flexiblem Speichermanagement.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Ein besonderer Vorteil von OpenFiler ist die einfache Installation auf Standard-Server-Hardware. Die webbasierte Verwaltungsoberfläche bietet eine intuitive Steuerung aller Speicherfunktionen, von der Erstellung und Verwaltung von Volumes über die Konfiguration von Netzwerkfreigaben bis hin zur Verwaltung von Benutzerkontingenten und RAID-Arrays. Neben klassischem Storage Area Networking (SAN) und Network Attached Storage (NAS) kann OpenFiler auch als IP-Storage-Gateway genutzt werden. Es eignet sich für Backup- und Archivierungslösungen, als Storage-Backend für Virtualisierungsumgebungen oder als Plattform für heterogene Dateifreigaben in Windows-, Linux- und macOS-Netzwerken. Auch spezielle Anforderungen wie Continuous Data Protection, Videoüberwachung oder die Integration in Oracle-10g- und Exchange-Server-Umgebungen lassen sich mit OpenFiler umsetzen.

Breite Hardware-Unterstützung bei OpenFiler

OpenFiler ermöglicht den Aufbau eines SAN/NAS-Systems auf Standard-Hardware.(Bild:  Joos)
OpenFiler ermöglicht den Aufbau eines SAN/NAS-Systems auf Standard-Hardware.
(Bild: Joos)

Neben seiner Flexibilität überzeugt OpenFiler durch eine breite Hardware-Unterstützung. Es arbeitet mit einer Vielzahl von RAID-Controllern, Fibre-Channel-Hostbusadaptern und Netzwerkschnittstellen zusammen, darunter Geräten von Adaptec, LSI Logic, HP, IBM, Intel, QLogic und Emulex. Hochgeschwindigkeitsverbindungen wie 10-Gigabit-Ethernet und Infiniband sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus unterstützt OpenFiler verschiedene Speichertechnologien wie SAS, SATA und SCSI, sodass es an die individuellen Anforderungen eines Unternehmens angepasst werden kann.

Neben der physischen Speicherverwaltung bietet das System Features wie dynamisches Volume-Management, Point-in-Time-Snapshots und ein detailliertes Quota-Management für Benutzer und Gruppen. Zudem liefert das integrierte Monitoring-System Einblicke in Speicher-, CPU- und Netzwerkressourcen.

Bitte beachten Sie, dass es für OpenFiler keinen Support mehr gibt. Das Projekt steht aber weiterhin bei SourceForge zum Download bereit.

Auf GitHub gibt es verschiedene Forks und Weiterentwicklungen des Open-Source-Quell-Codes.

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