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Das ist einfach und genial: Der administrative Aufwand für ein solches System ist (je nach Hersteller) minimal. Selbst die Implementierung in vorhandenen Umgebungen lässt sich in aller Regel kaum einfacher gestalten.
Weniger Aufwand bei voller Transparenz
Das TNAS-System überwacht seine Bänder selbstständig und kümmert sich automatisiert um das komplette Tape Handling, bis hin zum Repacking oder der Migration auf neue Bandtechnologien oder Medien. Ein Backup der Dateien, die auf ein solches System ausgelagert wurden, ist ebenfalls nicht mehr nötig.
Die Ablage erfolgt in der Regel redundant: Mehrere Kopien können auf verschiedene Bänder geschrieben werden. Bei der Entscheidung für ein TNAS-System sollte immer geprüft werden, dass es, einfach zu implementieren, zu konfigurieren und zu nutzen ist, wie zum Beispiel die Strongbox von Crossroads. Die Strongbox lässt sich beispielsweise leicht über das vorhandene Web-Frontend konfigurieren.
Schier unendliche Größen...
Ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Punkt ist außerdem die Kapazität eines Bandes. Dass die Festplatte langsam aber sicher das Ende der möglichen Kapazitäten und ihrer Performance erreicht, ist hinlänglich bekannt. Man könnte sie wieder größer machen, um noch etwas herauszuholen. Doch das wäre definitiv ein technologischer Rückschritt.
Das Band dagegen hat das Ende seiner möglichen Kapazitäten noch längst nicht erreicht. Erste Tests von namhaften Herstellern haben gezeigt, dass beispielsweise das LTO-Band bis zu 154 TByte aufnehmen könnte. Heute sind mit LTO-6 gerade einmal 2,5 TByte Fassungsvermögen erreicht.
Wie anfangs bereits beschrieben, wird das Rechenzentrum der Zukunft schwerlich anders aussehen als heute.
Doch das Band wird mit Sicherheit noch dabei sein. Tape is not dead ... but sometimes it seems like disk is going to die.
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