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Dynamic Infrastructures sorgen für aufgeräumte Stimmung

Die letzte Visit mit Siemens-Beteiligung

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Für Presseleute immer ein Highlight, wenn FSC-Vordenker Dr. Joseph Reger mal wieder ein aktuelles Thema in seiner „Vortragsreihe“ „What‘s on the CIOs mind“ aufgreift. Diesmal wollte ein Teilnehmer passend zum Leitthema der Hausmesse „Dynamic Infrastructures“ mal wissen, was denn Herr Reger von Cloudcomputing halte. Eine kurze Zusammenfassung fällt mir schwer, da ich nach einer halben Stunde leider gehen musste, aber vielleicht spielen Sie mal den Gedanken durch, ob man Bestandteil der Cloud ist oder außerhalb steht und das Angebot nutzen will.

Global betrachtet meinte Hr. Reger – sehr interessant – Bestandteile werden bleiben, aber FSC hätte wenig an Infrastruktur, die zum Cloudcomputing geeignet wäre. So dürfte es vielen gehen, da Cloudcomputing ein weites Spielfeld, irgendwo zwischen Grid Computing, Application Service Providing (APS) und Web-Applikationen ist.

Managed Services überall

Eine Schwachstelle sehe ich bei den Services, auch wenn sich FSC hier ein wenig mit der Übernahme von SBS verstärkt hat. Das Geschäft soll zwar gut laufen, hält einem Vergleich mit dem von Hewlett-Packard (HP) oder gar IBM noch nicht stand. Vielleicht ändert sich das unter Fujitsus künftiger Regie. Mit den Fujitsu Services würde man weltweit mindestens auf den dritten Platz vorrücken, heißt es. Und Geld für dieses Ziel scheint auch vorhanden zu sein, da an Siemens anteilig etwa eine Milliarde Euro „Cash“ ausgezahlt wird.

Den Services von FSC fehlt, um in der Breite wirken zu können, nicht nur die eigene Mannschaft, sondern auch die Unterstützung von Systemhäusern und spezialisierten Integratoren. Gut zu sehen war das vor einigen Jahren bei der Einführung der Triole-Strategie und deren produktiver Umsetzung als Dynamic Data Center (DDC). Aus der Initiative „Hinaus in die Rechenzentren der Welt“ resultierte damals das klassiche Henne-Ei-Problem: Muss man eine Service-Mannschaft in Bereitschaft halten, für ein Produkt mit dem man noch kein Geld verdient, oder doch lieber umgekehrt.

FSC setzte auf der Visit uneingeschränkt auf managed Services. „Eine ,Riesennummer‘ wird künftig von den Services erwartet,“ sagte ein Insider. Services wie Capacity on Demand sind gut gebucht, leiden aber ein wenig daran, dass zu wenig freie Know-how-Träger auf dem Expertenmarkt verfügbar sind. Das merken auch Anwender-Unternehmen, die verstärkt auf Dienstleister wie FSC zugreifen. FSC konzentriert sich auf managed Services, an Outsourcing und der Übernahme größerer Risiken gibt es noch kein Interesse. Das müsste wohl Fujitsu übernehmen und vorantreiben.

weiter mit Fujitsu plant nicht in Quartalen

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