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Ausfallsichere und standortübergreifende Backups und Recoveries

Die Postbank setzt auf virtuelle Magnetbandlösung

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Doch die Ansprüche an eine entsprechende Lösung waren hoch. Die gesuchte Bandvirtualisierung sollte unabhängig von der Serverhardware und ihren spezifischen Anwendungen sein und die vorhandenen Storagetek Powderhorn-Archive nutzen können.

Umfangreiche Unterstützung

Neben den BS2000/OSD-Systemen sollte auch die neu geplante IBM-z/OS-Mainframe-Umgebung und die offenen Systeme mit Unix-, Novell- und Windows-Servern unterstützt werden. Da zu erwarten war, dass der Umfang und das Datenvolumen der Mainframe-Umgebung weiter wachsen würden, wurde auch auf flexible Skalierbarkeit in den Bereichen Front-, Backend sowie im Cache großer Wert gelegt. „Nach eingehender Prüfung der möglichen Lösungsansätze stellte sich heraus, dass nur die Centricstor Virtual TapeAppliance von Fujitsu Siemens Computers in der Lage war, alle Anforderungen zu erfüllen“, erinnert sich Oliver Heuser, Plattformverantwortlicher für Datenbanken und Storage.

Nach intensiven Tests gingen im ersten Quartal 2003 im Rechenzentrum Bonn die ersten beiden Centricstor-Systeme in zwei getrennten Brandabschnitten für die BS2000-Systeme in den Produktivbetrieb. In jeder Sicherungszelle wurden die Mainframes mit jeweils 128 virtuellen Laufwerken an das Frontend von Centricstor angebunden. Die Daten am Backend wurden im sogenannten Dual Save Modus gleichzeitig in zwei Bandarchive repliziert, die wiederum in getrennten Räumen (Zellen) standen.

16 statt 120 Bandlaufwerke

Statt der bisher 120 physikalischen Bandlaufwerke wurden nur noch 16 benötigt. Der Übergang auf die neue Technik erbrachte auch eine erhebliche Reduzierung der benötigten Medien. Man kam mit weniger als 4.000 Magnetbandkassetten aus. Wichtig war für die Postbank, dass die vorhandenen Powderhorn-Bandarchive von Storagetek weiter verwendet werden konnten.

„Hier bewährt sich das offene Konzept von Centricstor“, so Guido Spallek, zuständig für das Mainframe-Sicherungsmanagement. „Wir können in der Konfiguration des Bandroboters und der Laufwerke frei wählen.“ Aufgrund der inzwischen gestiegenen Sicherungs- und Restore-Anforderungen im IBM-DB2/SAP-Bereich wurde ein drittes Centricstor-System mit erheblich größerem Cache und mit neuer Bandlaufwerktechnik im Backend angeschafft.

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