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Ausfallsichere und standortübergreifende Backups und Recoveries

Die Postbank setzt auf virtuelle Magnetbandlösung

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SATA ist zu unsicher

Der Ausbau der TSM-Infrastruktur mit Vergrößerung des Disk Storage Pools und der Anschaffung zusätzlicher physikalischer Bandlaufwerke hätte die Kosten stark erhöht. Ein schnelles Backup nur mit SATA-Platten bewerteten die Verantwortlichen als zu unsicher, vor allem im Vergleich zu den Vorteilen, die Centricstor mit Dual Save, Cache-Spiegelung und in Sachen Verfügbarkeit zu bieten hatte. Zudem wollte und musste die Postbank Systems weiter auf Magnetband sichern. Eine Speicherung ausschließlich auf Festplatte hätte – auch angesichts einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist der Daten von zehn Jahren – hohe Ausgaben für die Beschaffung, den Stromverbrauch und die Herstellung eines entsprechenden Raumklimas bedeutet.

Gute Gründe also für den IT-Dienstleister, einerseits an dem zuverlässigen und kostengünstigen Speichermedium Magnetband festzuhalten, gleichzeitig jedoch die positiven Erfahrungen mit Centricstor in der Mainframe-Welt nun auch in Open-Systems-Umgebungen zu nutzen.

Und auch hier bewährte sich die Offenheit der Lösung: „Unsere TSM-Clients konnten problemlos an die virtuellen Bandlaufwerke angebunden werden. Die Sicherungszeit beträgt jetzt nur noch fünf statt wie bisher 24 Stunden, sodass nun auch für die Wiederherstellung der Daten keine zeitlichen Konflikte mehr auftreten“, erläutert Christoph Zink, zuständig für die TSM-Umgebung, die Vorteile der Speicherlösung.

TSM sichert nun die Oracle-Datenbank direkt auf acht virtuelle Bandlaufwerke von Centricstor. Aufgrund des Cache-Ausbaus auf etwa zehn Terabyte ist es jetzt möglich, auf die Datenbank-Sicherung der letzten drei Tage zuzugreifen, da diese so lange im Cache vorgehalten werden. Die vorgeschriebenen Kopien von physikalischen Datenträgern erstellt Centricstor automatisch mit Dual Save. Der verbliebene Disk Storage Pool wird nun lediglich für den Restore der vielen kleinen Fileserver eingesetzt.

Hochverfügbarkeit über große Distanz

Derzeit sind im Rechenzentrum Bonn vier Centricstor-Systeme im Einsatz, die über drei Zellen verteilt sind. Das jüngste System garantiert nicht nur mit Dual Save die Sicherheit der Daten, sondern erstreckt sich logisch mit Cache-Spiegelung und Automatic Failover als ausfallsichere Konfiguration über zwei Zellen hinweg. So konnte die Postbank Systems auch von der Grid-Architektur der Centricstor profitieren, die es ermöglicht, das System funktional auf zwei Standorte auszudehnen. Dass dies auch über längere Distanzen machbar ist, zeigt die Lösung der Postbank Systems, welche die Standorte Frankfurt und Bonn miteinander verbindet.

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