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Enterprise Vault im Einsatz bei Fujitsu Microelectronics Europe

Die richtige Strategie beim E-Mail-Management spart Speicherplatz und Kosten

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Systemhaus GID gewinnt Auftrag

Mit dem Systemhaus GID entschied sich FME für einen Partner, der über eine lange Liste namhafter Enterprise-Vault-Referenzprojekte und entsprechend kompetente Fachkräfte verfügt. Zwischen 2007 und 2009 führte die GID die Lösung bei FME ein. Die Implementierung umfasste drei Phasen. „2007 installierten wir zunächst die Mailbox-Archivierung für alle Benutzer und realisierten im Jahr darauf die rechtskonforme Journaling- und Echtzeitarchivierung bei gleichzeitiger Einführung eines NetApp-Metroclusters“, erklärt Friedrich Förster, Leiter Vertrieb Europa bei der GID.

Anfang dieses Jahres installierte GID noch das Filearchiv und konnte den Rollout der Lösung damit erfolgreich abschließen. Die gesamte Implementierung gimg reibungslos vonstatten, die Anbindung an das existierende NetApp-Storagesystem verlief aufgrund der ausgezeichneten Vorarbeiten ohne Schwierigkeiten.

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42 Prozent mehr Platz auf dem Exchange Server

Die Lösung wurde in die vorhandene VMware-Umgebung eingebunden und läuft auf einem FAS3020-Metrocluster von NetApp mit Snaplock Shelfs für die compliance-konforme Archivierung. E-Mails verschiebt Enterprise Vault heute, sortiert nach Alter und Größe, in das Archiv. Durch die Funktion Single Instance Storage archiviert Enterprise Vault stets nur eine einzige Kopie einer jeden E-Mail oder Datei – unabhängig davon, wie oft sie aufgerufen wird oder aus welcher Quelle sie ursprünglich stammt. Diese Referenzierung spart Speichervolumen und Fujitsu Microelectronics erzielt eine Platzersparnis von rund 42 Prozent auf dem Exchange Server, der heute nur noch 500 Gigabyte umfasst.

Die aktuellen E-Mails liegen nun im NetApp-Speicherbereich, der mit Fibre-Channel-Disks, gespiegelten Clustern, RAID-6-Redundanz und entsprechender Maintenance höchster Verfügbarkeitsgarantie und Zugriffsperformance genügt. Alle Nachrichten, die älter als zwei Jahre sind, werden auf weniger performante und preiswerteren Speichermedien aufbewahrt. Microsoft Exchange im Tier-1-Bereich konzentriert sich damit auf die dynamische Verwaltung neuer Informationen, während die Enterprise Vault als langfristiger Speicher für ältere Informationen dient. Berend: „So bringen wir unsere Speicherkosten für teuren NetApp-Storage in einen endlichen Bereich und verbessern gleichzeitig die Leistung unseres Exchange Servers deutlich.“

Weiter mit: User können sich auf ihre Aufgaben konzentrieren

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