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Datacore SANsymphony-V R8 im Test, Teil 2

Einrichten der Replikation, das neue Konfigurationsinterface und die Task-Übersicht

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„Common Actions“

Neben dem „Home“-Menü existiert auch ein Eintrag, der die Bezeichnung „Common Actions“ trägt. Hier lassen sich Datacore-Server hinzufügen, Disk Pools anlegen, virtuelle Disks erzeugen und den Hosts zur Verfügung stellen, Hosts definieren, Benutzerkonten generieren und Remote-Verbindungen zu Servergruppen einrichten.

Bei den Systemen, die auf den zugreifenden Hosts laufen, unterstützt SANsymphony-V übrigens „Windows Server 2008“ (hiermit sind auch Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 gemeint), „Andere Windows-Versionen“, „ESX-„ und „Xen-Server“, „Suse Linux Enterprise Server 11“, „Andere Linux-Varianten“, „AIX“, „HP-UX“, „Solaris“ und „Sonstige“.

Zugriff auf die wichtigsten Verwaltungspunkte

Die restlichen Einträge der Menüzeile hängen, wie bereits erwähnt, vom Kontext ab und wechseln mit den jeweils gerade ausgewählten Elementen. Unter dem Strich kamen wir zu dem Schluss, dass die Kombination Menüzeile/Ribbon eine effiziente Methode zum Zugriff auf die wichtigsten Verwaltungspunkte darstellt.

Weitere Konfigurationsaufgaben lassen sich nun in der Baumstruktur direkt an den jeweils betroffenen Komponenten durchführen. Für Servergruppen ist es hier – abgesehen von den bereits genannten Befehlen, wie dem Herstellen einer Verbindung zu einer Replikationsgruppe – unter anderem möglich, ein Backup der Konfiguration durchzuführen, den Mail-Server für die Alerts zu definieren, Server zu starten beziehungsweise zu stoppen, Lizenzen einzutragen und so weiter.

Wechselt der IT-Verantwortliche eine Ebene tiefer, so kann er auch einzelne Server starten und stoppen. Darüber hinaus finden sich innerhalb der Serverknoten Daten zu CPU, RAM und dem verwendeten Betriebssystem sowie zum Relocation Buffer, zu den Cache Settings und zur Speicherauslastung. Außerdem stehen noch Listen mit den physischen Festplatten zur Verfügung, genauso wie zu den Disk Pools mit Auslastung und den virtuellen Festplatten mit Replikationsstatus, Snapshots, Checkpoints sowie der CDP. Auch die vorhandenen Ports mit Typ (beispielsweise iSCSI)und Status (etwa Connected) finden sich als Auflistung unterhalb der Serverknoten. Die Listen dienen nicht nur zur Information, sondern ermöglichen außerdem das Durchführen von Konfigurationsschritten, wie etwa das Anlegen von Disk Pools für den jeweiligen Server oder das Verbinden virtueller Disks mit bestimmten Hosts.

Bei den Einträgen zu den physischen Festplatten stellt SANsymphony-V unter anderem Nutzungsgrafiken zur Verfügung, während die Virtual-Disk-Übersichten die Administratoren in die Lage versetzen, Snaphots und Rollback-Punkte über die genannte Zeitleiste zu definieren, den Buffer-Status der Replikation einzusehen und Checkpoints zu setzen. Die Snapshots und die Rollback-Punkte der CDP erscheinen dann unterhalb der jeweiligen virtuellen Festplatte wiederum als nutz- und verwaltbarer Datenträger.

Weiter mit: Grenzwerte für Alert Level

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