Datacore SANsymphony-V R8 im Test, Teil 2

Einrichten der Replikation, das neue Konfigurationsinterface und die Task-Übersicht

01.04.2011 | Autor / Redakteur: Dr. Götz Güttich / Nico Litzel

Die Performance-Grafiken bieten einen schnellen Überblick über die Leistung der Speicherkomponenten.
Die Performance-Grafiken bieten einen schnellen Überblick über die Leistung der Speicherkomponenten.

Im zweiten und letzten Teil des Praxistests von Datacore SANsymphony-V R8 wirft Storage-Insider.de unter anderem einen Blick auf die Einrichtung der Replikation auf den dritten Server, nimmt den Leistungsumfang des Konfigurationsinterfaces unter die Lupe und schaut sich das Konfigurations-Tool der Remote Group näher an.

Um die Notfallsicherung mit dem externen dritten System einzurichten, müssen Administratoren zunächst einmal die Puffer-Festplatte angeben, auf die das System die Datenänderungen schreibt, die noch nicht an den Remote-Server übertragen wurden. Soll die Replikation in beide Richtungen funktionieren, muss auch auf dem Remote-Server eine entsprechende Puffer-Platte bereitstehen.

Die Buffer-HDDs müssen übrigens vor dem Einbinden in SANsymphony-V formatiert und mit einem Laufwerksbuchstaben versehen werden. Die Definition des Puffers erfolgt durch einen Rechtsklick auf den jeweiligen Servereintrag in der Baumstruktur der Verwaltungsapplikation und die anschließende Selektion des Eintrags „View Details“. Danach besteht die Möglichkeit, die Puffer-Festplatte im Reiter „Properties“ einzutragen.

Sobald diese Arbeit erledigt wurde, genügt es, im SANsymphony-V-Konfigurationswerkzeug mit der rechten Maustaste auf die vorhandene Server-Gruppe zu klicken und den Befehl „Partner with Replication Group“ auszuwählen. Danach ist es erforderlich, den Servernamen oder die IP-Adresse anzugeben und die Credentials festzulegen, mit denen sich die Management-Konsole bei dem lokalen und dem entfernten Server anmelden kann, beispielsweise den DcsAdmin-Account. Zum Schluss geht es an die Auswahl der zu replizierenden virtuellen Disks. Hier ist nur zu beachten, dass die Zielfestplatten von der Zahl und Größe her mit den Quell-HDDs identisch sein müssen.

Sobald die soeben genannten Arbeitsschritte durchgeführt wurden, läuft die Replikation. Die Replikationsrichtung lässt sich im Betrieb jederzeit umkehren, und zwar im Reiter „Replication“ der jeweils betroffenen virtuellen Festplatte. An gleicher Stelle setzen die Administratoren auch Checkpoints, die sich verwenden lassen, um auf dem Zielsystem Aktionen anzustoßen, wie zum Beispiel Aktualisierungen von Snapshots, die dann wiederum genau wie andere virtuelle Laufwerke von den Hosts aus nutzbar sind. Im Test ergaben sich beim Einrichten der Replikation keine Schwierigkeiten.

Der Leistungsumfang des Konfigurationsinterfaces

Gehen wir nun noch etwas genauer auf den übrigen Leistungsumfang von SANsymphony-V und insbesondere auf das neue Konfigurationsinterface ein. Wie bereits angesprochen, setzt das Management-Tool mit dem Ribbon und den Tree-Darstellungen auf der linken Seite auf ein ähnliches Bildschirmlayout wie Microsoft Outlook 2010, während die Idee der Getting-Started-Page an die Seite „Aufgaben der Erstkonfiguration“ der aktuellen Windows-Server-Versionen erinnert.

Weiter mit: Kontextabhängige Befehle

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