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HDD-Hersteller melden einbrechende Zahlen Festplattenverkäufe gehen deutlich zurück

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Das Geschäft mit Festplatten ist im vergangenen Quartal deutlich eingebrochen. Die drei Hersteller Seagate, Toshiba und Western Digital verzeichneten im Jahresvergleich ein Minus bei den Verkaufszahlen von bis zu 43 Prozent.

Die Festplattenverkäufe sind im vierten Quartal 2022 deutlich zurückgegangen.(Bild:  manseok_Kim /  Pixabay)
Die Festplattenverkäufe sind im vierten Quartal 2022 deutlich zurückgegangen.
(Bild: manseok_Kim / Pixabay)

Laut aktuellen Zahlen der Marktforscher von Trendfocus sind die schlechten HDD-Verkäufe im vierten Jahresquartal 2022 vor allem auf das schwache Geschäft im Enterprise-Segment und hierbei speziell auf den Cloud-Bereich zurückzuführen.

Insgesamt konnten die drei Hersteller Seagate, Toshiba und Western Digital laut Trendfocus 35,2 bis 36,4 Millionen Festplatten im vergangenen Quartal verkaufen. Im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2021 lag dieser Wert noch bei knapp 61,2 Millionen Laufwerken. Das entspricht einem durchschnittlichen Minus von 40,5 bis 42,5 Prozent.

Gute und schlechte Nachrichten

Die deutlich zurückgehenden Verkäufe betreffen in erster Linie 3,5-Zoll-Festplatten und darunter primär Modelle für den Einsatz in Rechenzentren. Alle drei Hersteller sind dabei ähnlich betroffen; in der direkten Gegenüberstellung liegen sie im Vorjahresvergleich nur wenige Prozentpunkte auseinander: Toshiba kommt mit einem Minus von 37,7 bis 39,3 Prozent noch am besten weg, während Seagate (41,7 bis 43,7 Prozent) und Western Digital (40,7 bis 43 Prozent) nahezu gleichauf liegen.

Etwas besser sieht es im Bereich der 2,5-Zoll-Festplatten aus. Im Bereich der Desktop- und Workstation-HDDs gingen die Verkäufe nur geringfügig auf rund 12,5 Millionen Laufwerke zurück. Kompakte Enterprise-HDDs verzeichneten ein leichtes Plus mit rund 1,6 Millionen verkauften Einheiten. Erfreulich entwickelte sich zudem das Segment der 2,5-Zoll-Festplatten für den Einsatz in mobilen Geräten: Hier wurde im Quartalsvergleich ein Zuwachs von rund 15 Prozent auf 11,3 Millionen ausgelieferte HDDs registriert.

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