Moderne Dateisysteme für zukünftige Speicheranforderungen Teil 1

Filesysteme brauchen mehr Funktionen

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Außerdem stellt es eine dynamisch erzeugte Tabelle zur Verfügung, die dem Dateisystem ständig darüber Auskunft gibt, wo sich jeder File befindet. Eine Gewähr, dass diese Files auch tatsächlich einen vollständigen, unbeschädigten Datensatz beinhalten, kann SAM-FS allein durch das File-System nicht bieten. Auch stört noch der eingeschränkte Zeigerraum. Diese Überlegungen waren der Anfang von ZFS, das auch mit diesen Mängeln aufräumt.

Fazit

SAM-FS ist ein HSM-File-System (Hierarchisches Speichermanagement-System) und damit ideal geeignet für sehr große Datenmengen, die aus Kostengründen auf Tiered Storage (Disk, Tape) gespeichert werden sollen.

ZFS hingegen ist als General Purpose Filesystem entwickelt worden. Es wird die alten Dateisysteme wie etwa USF mittelfristig ersetzen. ZFS ist dabei nicht eine Weiterentwicklung, wie man bei Sun betont, sondern ein von Grund auf neu entwickeltes und programmiertes Dateisystem.

Morgen im zweiten Teil: Das ZFS verfügt über Zeiger mit 128 Bit Länge. Das dürfte für die Datenflut der nächsten zwei Jahrzehnte reichen.

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