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Datensicherheit in Flash-Speichersystemen

Flash-Speicher müssen hochverfügbar sein

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Datensicherung

Die Datensicherung bzw. -wiederherstellung kann zwar wie sonst auch als Flatfile-Backup/Restore ausgeführt werden. Doch es ist meist nicht wünschenswert, Hunderte von Gigabyte zu übertragen, um nur ein paar neue Mails oder Bilder zu sichern.

Deshalb nutzen professionelle Backup-Programme applikationsspezifische Agenten, die in der Lage sind, die Schnittstelle der jeweiligen Applikation, sei es SAP oder Exchange, direkt anzusprechen und ihre Befehle weiterzugeben. Dann ist es möglich, nur die jüngsten Files oder Mails zu sichern.

Allerdings war es bis 2003 etwa bei Exchange wegen der MAPI-Schnittstelle nicht möglich, eine höhere Datenrate als zwei MByte/s zu sichern. Theoretisch können heutige Storage-Systeme wie HP Storeserv 7450 eine Bandbreite von sechs GByte/s erzielen, aber das hängt, wie gesagt, von der Unterstützung durch die jeweilige Applikationsschnittstelle ab.

Dafür ist es erforderlich, dass die Backup-Applikation (z.B. HP Data Protector) auch die erforderlichen Schnittstellen und Agenten für die wichtigsten Betriebssysteme und Applikationen mitbringt. So liegt etwa eine Datenbank wie MySQL häufig auf Linux vor, MS Sharepoint aber nur auf Windows Server. Die Frage ist dabei stets, ob die Applikationen den Flash-Chips die Daten schnell genug liefern, damit diese entsprechend beschäftigt sind und nicht die meiste Zeit nutzlos herumliegen.

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