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Tipp: Neue Version bessert FTP, ReFS und Oberfläche nach FreeFileSync gleicht Ordner plattformübergreifend ab

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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FreeFileSync vergleicht und synchronisiert Ordner unter Windows, macOS und Linux. Das quelloffene Programm sichert Daten auf externe Platten, Netzfreigaben und Cloud-Ziele und protokolliert jede Änderung. Version 14.11 bessert die Anbindung per FTP und das Verhalten unter ReFS nach.

FreeFileSync ermöglicht wiederkehrende Datensicherungen auf externe Ziele.(Bild:  KI-generiert)
FreeFileSync ermöglicht wiederkehrende Datensicherungen auf externe Ziele.
(Bild: KI-generiert)

FreeFileSync gehört zu den verbreitetsten Open-Source-Programmen für Datensicherung und Ordnerabgleich und läuft unter Windows, macOS und Linux. Das Tool vergleicht zwei Verzeichnisbäume nach Größe und Datum oder nach Inhalt und überträgt anschließend nur die Unterschiede. Am 10. August 2026 ist die Version 14.11 erschienen, die mehrere Fehler in der Übertragung und in der Oberfläche behebt. Administratoren und Anwender im Home-Office können damit wiederkehrende Sicherungen einrichten.

Abgleich nach festen Regeln

Das Programm kennt drei Grundvarianten für den Abgleich. Der Modus „Spiegeln“ bringt ein Ziel vollständig auf den Stand der Quelle, löscht dort jede Datei ohne Gegenstück in der Quelle und versetzt beide Seiten nach dem abgeschlossenen Vorgang in einen deckungsgleichen Zustand. Der Modus „Aktualisieren“ beschränkt sich auf neue und geänderte Objekte und lässt den übrigen Bestand unberührt. Der beidseitige „Abgleich“ merkt sich den letzten Stand in einer „.ffs_db“-Datei und führt danach die Änderungen beider Ordner zusammen. Gelöschte und überschriebene Dateien sichert die Software auf Wunsch in einem eigenen Versionsordner.

Automatische Aufträge und Zeitpläne

Für wiederkehrende Sicherungen legt FreeFileSync die gesamte Konfiguration in einer Batch-Datei mit der Endung „ffs_batch“ ab. Die Aufgabenplanung von Windows, ein Cron-Job unter Linux oder ein zeitgesteuertes Skript ruft diese Datei ohne grafische Oberfläche zu festen Zeiten auf. „RealTimeSync“ überwacht die Quellordner dauerhaft und stößt den passenden Auftrag an, sobald sich der Inhalt eines überwachten Verzeichnisses ändert.

Neuerungen der aktuellen Fassung

Die aktuelle Fassung behebt einen FTP-Fehler mit der Meldung über eine nötige TLS-Sitzungswiederaufnahme und stuft Zeitfehler nach einem Vergleich per Inhalt von der Fehlerebene auf eine reine Hinweismeldung ohne Abbruch des Vorgangs herab. Beim Kopieren auf ein ReFS-Volume überspringt das Tool die alternativen Datenströme, wenn der eigentliche Schreibvorgang daran scheitert. Auf macOS und Linux verschwindet das Ruckeln von Kurzinfos und Mausrad. Die vorangegangene Version 14.10 vom 28. Juni 2026 hatte eine CRC32-Prüfung für die Programmdateien und eine Korrektur für den SFTP-Server unter Windows gebracht.

Fazit

FreeFileSync deckt Spiegelung, beidseitigen Abgleich und Versionierung ab und automatisiert die Sicherung über Batch-Aufträge und RealTimeSync. Version 14.11 stabilisiert die FTP-Anbindung, das Verhalten unter ReFS und die grafische Oberfläche der Desktop-Programme. Als quelloffenes Programm bleibt das Werkzeug ohne Lizenzkosten nutzbar. Für den Betrieb sichert die Software damit lokale Ordner, Netzfreigaben und Cloud-Ziele nach festen Regeln.

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