Die Verwaltung einer virtualisierten Umgebung stellt eine Herausforderung dar – insbesondere, wenn Arbeitslasten wachsen und zugleich IT-Ressourcen knapp bemessen sind. Es gibt klare Anzeichen dafür, wann es höchste Zeit wird, eine virtuelle Umgebung mit einer automatisierten Datenverwaltungslösung auszustatten. Unternehmen sind dann gut beraten, rasch zu handeln.
Da sollten die Warnlichter angehen: Phil Trickovic von Tintri erläutert im Gastbeitrag, wann Unternehmen ihr Datenmanagement dringend auf eine automatisierte Lösung umstellen sollten.
Wenn ein IT-Team mehr und mehr Zeit für Routineaufgaben wie etwa Provisioning, Leistungsoptimierung und Fehlerbehebung aufwendet, ist das ein Alarmsignal dafür, dass die manuelle Verwaltung dem Team über den Kopf wächst. Benötigt wird dann eine moderne Plattform, die diese Routinetätigkeiten über Servicegruppen abwickelt und so den Bedarf an manuellen Eingriffen drastisch reduziert.
Flaschenhals bei Leistung/Latenz
Wenn häufige Leistungsprobleme einen manuellen Workload-Ausgleich oder eine manuelle Ressourcenzuweisung erfordern, sind dies klare Warnhinweise, dass eine virtuelle Umgebung von integrierter Intelligenz profitieren würde. Eine Plattform, die Workloads dynamisch ausgleicht, stellt hier die Lösung dar. Auf diese Weise wird eine optimale Leistung gewährleistet. Zugleich werden Beschwerden sowie der Zeitaufwand für die Diagnose der zugrunde liegenden Ursachen vermieden.
Blindflug: fehlende Echtzeit- und prädiktive Analysen
Wenn ein IT-Team Schwierigkeiten hat, schnell und einfach Daten zur Anwendungsleistung zu erhalten und künftige Kapazitäts- oder Leistungsanforderungen vorherzusagen, ist es an der Zeit, diese Abfragen durch native KI sowie Maschinelles Lernen umzusetzen. Prädiktive Analysen können den Ressourcenbedarf prognostizieren und eine Über- oder auch Unterauslastung von Ressourcen verhindern.
Im Schneckentempo: manuelle Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse
Manuelle Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse sind nicht nur langsam. Sie stellen auch ein potentielles Einfalltor für menschliche Fehler dar. LUN/Volume-basierte Architekturen verursachen lange RPOs, die sich über Tage bis hin zu Wochen erstrecken können. Die finanziellen Auswirkungen können erheblich sein. Alternativ zu manuellen Prozessen existieren erheblich einfachere, schnellere und zuverlässigere Backup- und Wiederherstellungslösungen, die RPOs so minimieren und sicherstellen, dass kritische Daten auf der VM-, DB- sowie der Container-Ebene geschützt sind. Es ist vor diesem Hintergrund dann nicht erforderlich, eine ganze LUN/Volume zu sichern, zu klonen oder wiederherzustellen.
Wenn Unternehmen wachsen, wird Overprovisioning oft zum Synonym für Skalierung – aber das muss nicht sein. In der Regel gehen bei LUN-/Volume-basierten Architekturen die Leistungsressourcen vor den Kapazitätsressourcen zur Neige, so dass eine Überbevorratung und der Kauf von Speicher erforderlich sind, um den Anforderungen gerecht zu werden. Dieser Ansatz behebt jedoch nicht die eigentliche Ursache. Benötigt wird vielmehr eine zweckmäßige Lösung, die sowohl die Leistungs- als auch die Kapazitätsressourcen ausgleicht und Unternehmen eine präzise Skalierung ermöglicht – ganz ohne Rätselraten mit der Kristallkugel und Überdimensionierung.
Fazit
Moderne Lösungen beseitigen die hier genannten Anzeichen mit einer maßgeschneiderten Antwort: Komplexität wird beseitigt, Leistung optimiert und mühelose Skalierung in der virtuellen Umgebung sichergestellt.
* Der Autor: Phil Trickovic, SVP Revenue, Tintri
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