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Technik von Overland Storage im Einsatz beim Outdoor-Ausrüster

Globetrotter setzt beim Backup auf Deduplizierung und Tape

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VTL garantiert Backup und Recovery

Globetrotter Ausrüstung entschied sich nach einer professionellen Beratung durch das Systemhaus Netreletion für eine Lösung von Overland Storage. Zum Einsatz kommen nun die Virtual Tape Library 9500D sowie die Bandbibliothek Arcvault 24, die zusammen eine umfassende Datensicherung gewährleisten. Als Primärspeicher fungieren zwei Enterprise Virtual Arrays von Hewlett-Packard, die über eine Dual Fabric per Fibre Channel (FC) an ein IP-SAN angeschlossen sind.

Die VTL 9500D übernimmt die sekundäre Datensicherung und ist über zwei FC-Schnittstellen mit dem SAN verbunden, um einen Lastenausgleich über die Datenpfade zu garantieren. Das Backup erfolgt über einen Backupserver mit entsprechender Software von Bakbone. Dazu gehört Netvault Backup, das Integrationsmodul VMware APM sowie Virtual Consolidated Backup (VCB). Durch VCB lassen sich die Daten der virtuellen Maschinen direkt aus dem SAN heraus sichern. Dieses sogenannte LAN-free Backup ermöglicht eine Datensicherung der ESX-Server, ohne dabei produktive Prozesse im Netzwerk zu beeinträchtigen.

Die Overland 9500D ist mit 24 SATA-Disks à 500 Gigabyte ausgestattet und bietet dem Reisefachmann nun 7,5 Terabyte Gesamtspeicherkapazität fürs Backup (vor der Deduplizierung). Das Arcvault-Modell fasst bis zu 24 LTO-4-Bänder und erreicht so ein unkomprimiertes Speichervolumen von 19,2 Terabyte.

Die Festplattentechnik der VTL umgeht die Nachteile einer Direktsicherung auf Band: Der Datenstrom kann kontinuierlich auf Disks geschrieben und danach zentral an die Arcvault 24 transferiert werden. Inkonsistenzen sind so ausgeschlossen.

„Durch die VTL 9500D erhält die Datensicherung die nötige Intelligenz“, erklärt Klaus Lenfers, Geschäftsführer bei Netreletion. „Es lassen sich Daten aus dem LAN, aber auch direkt aus dem SAN sichern. Darüber hinaus haben wir Automatismen aufgesetzt, die mögliche Fehler durch Handhabung ausschließen. Dadurch erfolgt das Backup zentral gesteuert, automatisch und fehlerfrei.”

In einem anderen Gebäude existiert eine hochverfügbare Disaster-Recovery-Umgebung mit identischer Hardware-Ausstattung. Alle Daten werden dorthin synchron gespiegelt, sodass im Falle einer Störung dieses zweite Rechenzentrum in kürzester Zeit sämtliche Aufgaben übernehmen kann. Falls Daten nicht verfügbar sein sollten, stehen diese dann auf der VTL zur Verfügung.

Weiter mit: Backups ohne manuellen Eingriff

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