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EE25 - Seagates Datenträger für raue Nächte und heiße Sommer

Harte Harddisks für ruppige Einsätze

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Die Platte steckt dauerhafte Vibrationen bis zu 500 Schwingungen pro Sekunde bis zum doppelten der Erdbeschleunigung (2g) sowie Schläge mit maximal 300 g weg. Ausgeschaltet steigt die Schockfestigkeit auf SSD ähnliche von 900g. Die mittlere Ausfallzeit liegt trotzdem bei einer Million Betriebsstunden.

Anbieter kämpfen damit, robuste Disks mit mehr Kapazität zu entwickeln.

Hitachis Endurastar erzielt praktisch dieselben Werte, allerdings bei weniger Speicherkapazität. Platten mit höherer Kapazität sollen aber hier bald folgen. Noch 2006 lieferten sich Hitachi und Seagate ein Kopf an Kopf Rennen um die maximal mögliche Betriebshöhe und auch heute stehen bei Seagate 500 Höhenmeter mehr im Datenblatt als bei Hitachi.

Wer seine Platen nicht ins Auto einbaut und bei nicht ganz so arktischen Temperaturen betreiben möchte, dafür aber mehr Kapazität benötigt, dem bietet Fujitsu eine Alternative bis 250 Gigabyte. Die Platten mit der Endbezeichnung „BF“ und „BK“ verkraften Stöße ähnlich gut wie die Mitbewerber, können aber mit Temperaturen unterhalb von +5 Grad Celsius nicht zurechtkommen. Passstrassen und Flughöhen von über 3000 Meter sollte man ebenfalls meiden.

Kampf um jeden Cent

Seagate liefert eigentlich zwei EE25.2 Serien, die Extreme und die Rugged. Beide unterscheiden sich aber nur im Temperaturbereich. Die Rugged steckt mit -20 bis +75 Grad etwas weniger Frost als die Extreme weg und ist daher geringfügig preiswerter. Trotzdem ist die Unterscheidung sinnvoll.

Schließlich ordern Industriekunden gleich Chargen im sechsstelligen Bereich, und da zählt jeder Cent pro Platte. Für gehöärtete Festplatten mit P-ATA- und S-ATA-Interface verspricht Seagate Liefertreue bis mindestens 2014 verfügbar, um Ersatzbedarf decken zu können.

Soviel Stabilität gibt es nicht umsonst. Die 80 Gigabyte Version von Seagate steht mit rund 160 Euro in der Liste. Das ist nicht billig, aber immer noch deutlich presiwerter als für SSD-Laufwerke in Industriequalität. Für die müssen Kunde rund vier Mal mehr berappen. Militärische SSDs sind noch deutlich teurer.

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