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N-Tec erweitert Icebox-Serie um SAS- und iSCSI-RAID-Disc-Arrays Icebox-SQS und -iSQS bieten RAID-6 sowie „Snapshot-on-the-box“

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Mit den Icebox-Modellen SQS und iSQS stellt N-Tec aus München flexible Disc-Arrays für mittelgroße IT-Umgebungen vor. Neben SATA-II-Festplatten für Nearline-Storage können auch SAS-Festplatten für geschwindigkeitskritische Anwendungen eingesetzt werden.

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N-Tec erweitert die Icebox-DAS-Serie um SAS- und iSCSI-Modelle.
N-Tec erweitert die Icebox-DAS-Serie um SAS- und iSCSI-Modelle.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Icebox-SQS wurde als Direct-Attached-Storage-Lösung (DAS) konzipiert und verfügt über zwei SAS-Host-Anschlüsse. Das iSCSI-Modell iSQS lässt sich über Vier-Gigabit-Ethernet-Interfaces in Storage Area Networks einbinden. Die Ports lassen sich im Failover- oder Trunk-Modus betreiben. Ein SAS-Port steht beiden Modellen zum Anschluss einer SAS-JBOD-Speichererweiterung zur Verfügung. Beide Systeme bieten intern Platz für 16 Festplatten.

Die Boxen unterstützen neben den gängigen RAID-Leveln (0, 1,0+1, 3, 5, 30 und 50) auch RAID 6 und 60. Der RAID-Controller ist mit einem GigabyteECC-Zwischenspeicher ausgestattet und nutzt den Intel IOP331-64-Bit-RISC-Prozessor mit 667 Megahertz Taktung. Der Cache lässt sich auf bis zu zwei Gigabyte erweitern.

S.M.A.R.T. und „Snapshot-on-the-box“

Zur Sicherung lassen sich Snapshots unabhängig vom angeschlossenen Host- und Betriebssystem systemintern erstellen. Die iSQS-Variante unterstützt zusätzlich Volume Replication: Beim Einsatz von zwei oder mehr iSCSI-Systemen lassen sich die Volumes auf Wunsch replizieren.

Derzeit können die Icebox-Geräte mit bis zu 16 Terabyte (mit SATA-Festplatten) und 6,4 Terabyte (mit SAS-Disks) Bruttospeicherkapazität ausgestattet werden. Die Laufwerke sind Hotswap-fähig, lassen sich also ohne Unterbrechung austauschen. Um darüber hinaus einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, lassen sich auch Lüfter und Netzteile im laufenden Betrieb wechseln. Die Boxen überwachen die Betriebstemperatur der kritischen Baugruppen und versenden im Fehlerfall entsprechende Meldungen. Diese können über SMTP, SMS, SNMP und Netsend (Winpopup) weitergeleitet werden.

Securion-Interface

Speziell für den Security-Markt können die Produkte mit einem Securion-Interface überwacht werden. Es ermöglicht den direkten Anschluss der Arrays an ein Sicherheits-Management-System. Allgemeine Konfiguration und Administration erfolgen via Webbrowser über die Web-Oberfläche ICEWorld.

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