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Compliance: mehr als Datensicherheit In 5 Schritten zur Compliance-Konformität

Quelle: Ftapi 2 min Lesedauer

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Neue Regularien und Standards im Bereich Cybersicherheit sorgen dafür, dass das Thema Compliance immer stärker in den Fokus von Unternehmen rückt. Verstöße können zu hohen Bußgeldern und einem massiven Vertrauensverlust führen.

Compliance ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein Weg, die IT-Sicherheit zu verbessern.(Bild:  ipuwadol - stock.adobe.com)
Compliance ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein Weg, die IT-Sicherheit zu verbessern.
(Bild: ipuwadol - stock.adobe.com)

Angesichts strengerer Datenschutzregulierungen wie der DSGVO und NIS-2 sowie zunehmender technischer Anforderungen müssen Unternehmen eine klare Strategie verfolgen, um sowohl gesetzliche als auch sicherheitstechnische Vorgaben einzuhalten. Unternehmen müssen ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen also nicht nur verstärken, sondern auch sicherstellen, dass sie alle relevanten gesetzlichen Vorgaben einhalten. Aber was bedeutet es, wirklich Compliance-konform zu sein? Welche Maßnahmen müssen Unternehmen dafür ergreifen?

Die Definition von „Compliance-konform“

Compliance, Datenschutz und Datensicherheit werden oft verwechselt. Compliance bedeutet, dass Unternehmen gesetzliche und regulatorische Vorgaben einhalten, die für ihre Branche und ihren Standort gelten. Im Gegensatz dazu fokussiert sich Datenschutz auf den Schutz personenbezogener Daten, während Datensicherheit Maßnahmen zur Sicherung der Integrität und Vertraulichkeit aller Daten umfasst. Compliance schließt beide Aspekte ein. Unternehmen müssen dabei nachweisen können, dass sie alle relevanten Vorschriften einhalten.

Compliance kann sich wie ein unübersichtlicher Dschungel aus Vorschriften anfühlen. Mit den richtigen Maßnahmen und einer klaren Strategie lassen sich die Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern es wird auch eine solide Basis für die allgemeine Sicherheit geschaffen.

Ari Albertini, CEO bei Ftapi

Unternehmen können in fünf Schritten sicherstellen, dass sie ihre Compliance-Ziele erreichen und gleichzeitig ihre Daten schützen:

1. Verschlüsselung als Grundpfeiler der Datensicherheit
Daten sollten sowohl im Ruhezustand als auch bei der Übertragung verschlüsselt werden. Dies schützt vertrauliche Informationen und erfüllt regulatorische Vorgaben wie die DSGVO.

2. Sicherer Datenaustausch
Unternehmen müssen sicherstellen, dass Daten auf sicheren Kanälen ausgetauscht werden. Mit Tools, die Verschlüsselung und Audit-Trails bieten, lässt sich Compliance gewährleisten.

3. Regelmäßige Backup-Strategien implementieren
Regelmäßige und getestete Backups schützen vor Datenverlust und stellen sicher, dass auch nach einem Ausfall oder Angriff alle Daten verfügbar sind – ein zentraler Bestandteil der Compliance.

4. Dokumentation und Nachweis der Compliance
Alle Maßnahmen zur Einhaltung der Compliance müssen dokumentiert werden, um gegenüber Aufsichtsbehörden nachweisen zu können, dass das Unternehmen die Vorschriften befolgt.

5. Cyber-Resilienz stärken
Cyber-Resilienz bedeutet, dass Unternehmen schnell auf Bedrohungen reagieren und den Betrieb aufrechterhalten können. Durch regelmäßige Audits und Mitarbeiterschulungen kann die Resilienz gesteigert werden.

Compliance stärkt die Cyber-Resilienz

Compliance ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein Weg, die IT-Sicherheit zu verbessern. Unternehmen, die datenschutz- und sicherheitskonforme Prozesse implementieren, schützen nicht nur personenbezogene Daten, sondern stärken auch langfristig ihre Cyber-Resilienz. Durch neue Angriffsmethoden, den verstärkten Einsatz von KI und neuen Geschäftsmodellen wie Cybercrime-as-a-Service müssen sich Unternehmen auf den Ernstfall vorbereiten und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen stärken.

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