Storage Networking World Europe 2008

Innen- und Außenansichten von Deutschlands größter Storage-Messe, Teil 1

17.11.2008 | Redakteur: Rainer Graefen

Im Ausstellungsbereich der SNWE ging es rege zu. Weiter nach hinten verteilten sich die Massen von insgesamt etwa 1.500 Teilnehmern allerdings wieder. Die viel gestellte Frage nach dem „Killer-Produkt“ konnte zwar keiner zufriedenstellend beantworten, der Gesprächsstoff ging aber keinem aus.
Im Ausstellungsbereich der SNWE ging es rege zu. Weiter nach hinten verteilten sich die Massen von insgesamt etwa 1.500 Teilnehmern allerdings wieder. Die viel gestellte Frage nach dem „Killer-Produkt“ konnte zwar keiner zufriedenstellend beantworten, der Gesprächsstoff ging aber keinem aus.

So ganz konnte die Storage Networking World Europe (SNWE) ihre Wachstumserwartungen nicht erfüllen. Circa 1.400 Teilnehmer aus 24 europäischen Ländern, den USA und Japan besuchten die Konferenz und Ausstellung. Auch wenn es wenig Aufregendes zu sehen gab, so findet auf dieser Veranstaltung doch jedesmal eine intensive Begegnung von Storage-Spezialisten statt.

Eigentlich bedauerlich, dass die SNWE angesichts der nur von etwas mehr als 1.400 Teilnehmern besuchten Messe als die größte Storage-Messe in Deutschland bezeichnet werden muss. Seit Jahren bewegen sich die Zahlen zwischen 1.100 und 1.500 Besuchern. Da es keine Alternative gibt, lobten sich einige Sponsoren für ihr Mitmachen, hielten aber auch mit Tadel nicht hinter dem Berg.

„Die Veranstalter bezeichnen die Konferenz zu Recht als größten europäischen Branchentreff der Speicherindustrie“, meinte Rebekka Heiß, Marketing Manager Central Europe bei Overland Storage. „Wir hätten uns allerdings mehr neue Kontakte gewünscht. Die Besucher an unserem Stand waren hauptsächlich bekannte Gesichter.“

In dieselbe Kerbe schlug auch Thomas Höfer, Marketing Director Germany bei NetApp: „Die Zahl der Besucher bei uns am Stand war höher als erwartet, wobei vor allem der Anteil an internationalen Teilnehmern, im Vergleich zu den Jahren zuvor, zugenommen hat. Auch wenn unser Fazit im großen und ganzen positiv ausfällt, so gibt es immer Raum für Verbesserungen. Zum einen würden wir uns mehr neue Kontakte wünschen. Von unseren Leads waren nur wenige ,Unbekannte‘ dabei.“

Es muss was passieren

Paul Trowbridge, Marketing Director der SNW Europe, dagegen freute sich, dass es angesichts des schlechten ökonomischen Klimas und daraus resultierender Kürzungen der Reisekosten überhaupt gelungen war, annähernd die Besucherzahlen des Vorjahrs zu erreichen. Ein weiterer Trost war für ihn die hohe Presse- und Analystenbeteiligung.

Auch wenn Overland und NetApp ihre Teilnahme für das nächste Jahr schon signalisiert haben, so war ihre Kritik am Veranstaltungskonzept deutlich. Die Veranstalter müssten „neue Märkte und Zielgruppen erschließen”, mahnte Höfer sehr deutlich.

Solche Probleme hatten die Besucher nicht. Eine der häufigsten Fragen drehte sich darum, ob man was Wichtiges verpasst habe und wo denn die technische Innovation wäre. Die sind alle schon bekannt, schreibt doch nicht nur Storage-Insider.de seit der Gründung über Deduplizierung, Fibre Channel over Ethernet (FCoE) und Solid State Disk (SSD).

weiter mit Evolution und Paradigmenwechsel

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