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Synology DS124 und DS224+ vorgestellt Kompakte NAS-Systeme fürs Edge und kleine Teams

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit den Modellen DiskStation DS124 und DS224+ hat NAS-Hersteller Synology zwei neue Systeme für den europäischen Markt vorgestellt. Sie sind für Datenverwaltung und -sicherung konzipiert und in erster Linie für Selbstständige, kleine Teams oder den Einsatz am Edge gedacht.

Die Synology DiskStation DS224+ ist für den Einsatz in kleinen Büros oder Teams konzipiert.(Bild:  Synology)
Die Synology DiskStation DS224+ ist für den Einsatz in kleinen Büros oder Teams konzipiert.
(Bild: Synology)

Bei der DiskStation DS124 handelt es sich um ein NAS mit einem Einschub für 3,5-Zoll-Festplatten. Optional lassen sich mittels eines Halters auch 2,5-Zoll-Festplatten und -SSDs nutzen. Als CPU ist ein Realtek RTD1619B an Bord, der vier Rechenkerne bietet und mit 1,7 Gigahertz Taktfrequenz arbeitet. Hardware-Verschlüsselung wird unterstützt, als Systemspeicher ist 1 Gigabyte DDR4-RAM integriert.

Anschluss findet das System per Gigabit-LAN; zusätzlich sind zwei USB-3.2-Ports vorhanden. Die DS124 unterstützt Btrfs und EXT4 als Dateisysteme und eignet sich für die Datensicherung von PCs, Mobilgeräten und anderen Synology-NAS-Systemen. Auch Videoüberwachungsanwendungen mit bis zu 12 Kameras sind möglich.

Edge Computing für Teams

Etwas mehr Möglichkeiten bietet die DiskStation DS224+, die als Edge-Computing-Lösung für kleine bis mittelgroße Teams entwickelt wurde. Zwei Hot-Swap-fähige Einschübe beherbergen 3,5- und 2,5-Laufwerke. Sie ermöglichen unter anderem Datenredundanz mittels RAID-Konfiguration. Die nötige Rechenleistung liefert ein Intel Celeron J4125 mit vier Rechenkernen und bis zu 2,7 Gigahertz Taktfrequenz. Standardmäßig ist das NAS mit 2 Gigabyte DDR4-RAM ausgestattet, eine Erweiterung auf bis zu 6 Gigabyte ist möglich. AES-NI-Verschlüsselung ist Hardware-basiert integriert.

Die Anbindung der DS224+ an ein Netzwerk erfolgt über zwei Gigabit-Ethernet-Ports. Zusätzliche Endgeräte lassen sich über zwei USB-3.2-Ports anschließen. Intern nutzt das NAS Btrfs oder EXT4 als Dateisystem. Beim Anschluss externer Geräte werden auch EXT3, FAT, NTFS, HFS+ und exFAT unterstützt. Neben der Datensicherung von PCs, Mobilgeräten und anderen NAS-Systemen ist bei der DS224+ auch das Backup von VMware- und Hyper-V-VMs sowie Microsoft 365 und Google Workspace möglich. Im Bereich Videoüberwachung kommt das System mit bis zu 25 IP-Kameras zurecht. Sowohl die DiskStation DS124 als auch die DS224+ nutzen Synologys DiskStation Manager (DSM) als Betriebssystem.

Preis und Verfügbarkeit

Beide NAS-Lösungen sind ab sofort im Handel erhältlich. Aktuell liegen die Preise bei rund 180 (DS124) und 355 Euro (DS224+).

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