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Speichertipp: Mit der PowerShell die Leistung von Windows 10/11 verbessern Komprimierung des Arbeitsspeichers in Windows 10/11 steuern

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Windows 10/11 kann den Inhalt des Arbeitsspeichers komprimieren. Dadurch lässt sich die Menge des Arbeitsspeichers faktisch vergrößern oder die darin gespeicherte Datenmenge verringern. Allerdings belastet das die CPU, da diese die Daten komprimieren und dekomprimieren muss.

Über die PowerShell lässt sich steuern, ob die Daten im Arbeitsspeicher komprimiert werden.(Bild:  ©pinkomelet, Getty Images via Canva.com)
Über die PowerShell lässt sich steuern, ob die Daten im Arbeitsspeicher komprimiert werden.
(Bild: ©pinkomelet, Getty Images via Canva.com)

Um die im Arbeitsspeicher gespeicherte Menge an Daten zu vergrößern, können Windows 10 und 11 die Daten komprimieren. Diese Funktion lässt sich in der PowerShell abfragen und auch deaktivieren. Die Deaktivierung kann die CPU entlasten, da diese die Daten dann nicht mehr komprimieren und dekomprimieren muss. Dafür ist der des Microsoft Management Agents (MMA) verantwortlich.

Microsoft Management Agents (MMA) verstehen

Der MMA ist ein integraler Bestandteil des Windows Management Frameworks und dient zur Unterstützung verschiedener Verwaltungsaufgaben und Optimierungsprozesse. Er ermöglicht die effiziente Verwaltung von Speicherressourcen durch Funktionen wie „Memory Compression“ und „Page Combine“. Memory Compression reduziert den physischen Speicherbedarf, indem nicht genutzte Daten komprimiert werden. Page Combine fasst Seiten mit identischen Inhalten zusammen, um den Arbeitsspeicherverbrauch zu minimieren.

Der MMA unterstützt zudem die Funktion „Application Prelaunch“, die häufig genutzte Anwendungen im Hintergrund vorab lädt, um die Startzeiten zu verkürzen und die Benutzererfahrung zu verbessern. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung für den „Unified Write Filter“ (UWF), der Schreibvorgänge auf das Systemlaufwerk umleitet, um das Dateisystem vor unerwünschten Änderungen zu schützen und die Systemintegrität zu gewährleisten. Administratoren können über PowerShell-Cmdlets wie „Get-MMAgent“ umfassende Informationen über den Status und die Konfiguration des MMA abrufen.

Aufrufen und Verwalten des Microsoft Management Agents in Windows 10/11.(Bild:  Joos – Microsoft)
Aufrufen und Verwalten des Microsoft Management Agents in Windows 10/11.
(Bild: Joos – Microsoft)

Arbeitsspeicher-Komprimierung in der PowerShell abfragen und steuern

Anzeigen lässt sich die Komprimierungs-Funktion in einer PowerShell-Sitzung mit administrativen Rechten und dem Cmdlet „Get-MMAgent“. Das Cmdlet zeigt Informationen des Microsoft Management Agents (MMA) in Windows 10/11 an. Bei „MemoryCompression“ ist mit „True“ zu erkennen, dass die Funktion aktiv ist. Ausschalten lässt sich die Komprimierung mit:

Disable-MMAgent -MemoryCompression

Einschalten kann man die Funktion wieder mit:

Enable-MMAgent -MemoryCompression

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