Neue Version der Storage-Software von Kioxia KumoScale 3.16 nutzt PCIe 4.0
Kioxia bietet eine neue Version seiner Block-Storage-Software-Suite für On-Premises-Clouds an. KumoScale 3.16 setzt auf NVMe over Fabrics, um Flash-Storage als Service zu ermöglichen.
Anbieter zum Thema

Eine neue Version seiner Storage-Software KumoScale hat Kioxia vorgestellt. Version 3.16 basiert wie die vorherigen Varianten auf NVMe oF (NVM Express over Fabrics) und unterstützt PCIe-4.0-Komponenten: Server, NICs (Network Interface Controller/Netzwerkkarten) und SSDs (Solid State Drives). Durch die Nutzung von PCIe 4.0 sollen mehr Cloud-Nutzer pro Storage-Knoten möglich sein, was wiederum eine Senkung der Betriebskosten erlauben soll.
Als weitere Verbesserungen führt Kioxia auf:
- Per Hosting-Framework für Anwendungen von Drittanbietern können File- und Object-Storage über KumoScale-Server angeboten werden, wobei die via KumoScale bereitgestellten Storage-Ressourcen wie lokale NVMe-Laufwerke erscheinen.
- Treiber für Kubernetes CSI und OpenStack Cinder zur Unterstützung von Storage-Kernfunktionen, Snapshots und Thin Provisioning.
- Live Volume Migration über Backend-Server hinweg und soll die Datenkonsistenz während der Live-Migration von Workloads sicherstellen.
- Die Unterstützung virtueller Multi-Tenant-Cluster, wobei die Workloads unterschiedlicher Mandanten isoliert werden, soll zu erhöhter Sicherheit und besserer Nutzung der Speichermedien führen.
„NVMe wird in Server- und Storage-Systemen immer beliebter“, kommentiert Frederik Haak, Senior Marketing Manager für Solid-State-Laufwerke bei der Kioxia Europe GmbH, die neue Software-Version. „Mit dem Release von Version 3.16 unterstützt KumoScale den neuesten PCIe-4.0-Standard und stellt NVMe-Speicher über das Netzwerk weiterhin mit vergleichbarer Performance bereit wie lokalen Speicher. Fortlaufende Verbesserungen für die Integration in Frameworks zur Cloud-Orchestrierung wie Kubernetes und OpenStack erfüllen zudem die Anforderungen für Cloud-basierende Anwendungen.“
(ID:47013374)