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Speichertipp: Ext2, Ext3, Ext4 in Windows öffnen Linux-Partitionen mit Linux Reader in Windows einbinden

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Das kostenlose Tool „Linux Reader“ kann Linux-Partitionen mit Ext2, Ext3 und Ext4 unter Windows öffnen. Dadurch lassen sich in Windows Ordner und Dateien auf Linux-Partitionen lesen.

Anwender und Admins können mit Linux Reader direkt in Windows auf Daten von Linux-Partitionen zugreifen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Anwender und Admins können mit Linux Reader direkt in Windows auf Daten von Linux-Partitionen zugreifen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Linux Reader ist ein kleines, kostenloses Tool, mit dem Anwender und Admins direkt in Windows auf Daten von Linux-Partitionen zugreifen können. Neben den gängigen Linux-Dateisystemen wie Ext2, Ext3 und Ext4 unterstützt das Programm auch ReiserFS, HFS, UFS2 sowie APFS im Reader-Modus. Selbst RAID-Systeme werden erkannt, sodass auch Daten aus komplexeren Speicherstrukturen ausgelesen werden können. Das Programm greift dabei nur lesend auf die Partitionen zu, um das Risiko von Datenverlust oder ungewollten Änderungen zu minimieren.

Installation und Nutzung von Linux Reader

Nach der Installation auf einem Windows-System startet Linux Reader automatisch einen Scan der vorhandenen Laufwerke. Dabei werden erkannte Linux-Partitionen übersichtlich aufgelistet, sodass Nutzer schnell auf gespeicherte Dateien zugreifen können. Innerhalb der Benutzeroberfläche lassen sich Ordner und Dateien durchsuchen, Medieninhalte in einer Vorschau anzeigen und Dokumente betrachten. Gefundene Dateien können anschließend in wenigen Schritten auf ein Windows-Laufwerk exportiert werden, um sie dort weiterzuverwenden.

Linux Reader kann auf Windows- und auf Linux-Partitionen zugreifen.(Bild:  Joos)
Linux Reader kann auf Windows- und auf Linux-Partitionen zugreifen.
(Bild: Joos)

Erweiterte Funktionen der Pro-Version

Die kostenpflichtige Version Linux Reader Pro bietet zusätzliche Funktionen für professionelle Anwender. Sie ermöglicht unter anderem den Remote-Zugriff über SSH, die Unterstützung für verschlüsselte Laufwerke wie BitLocker oder APFS sowie die direkte Einbindung von Linux-Partitionen als virtuelle Windows-Laufwerke. Darüber hinaus erlaubt die Pro-Version das Speichern von Dateien auf einem FTP-Server und bietet erweiterte Unterstützung für Dateisysteme wie ZFS und XFS. Eine besonders nützliche Funktion ist die Möglichkeit, ein vollständiges Disk-Image einer Partition zu erstellen, um im Falle eines Datenverlusts eine Wiederherstellung zu erleichtern.

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