T405 und T420-Serie von Cervoz M.2-NVMe-SSDs für industrielle Anwendungen
Ab sofort hat ICP zwei neue NVMe-SSD-Serien von Cervoz im M.2-2280-Formfaktor im Programm. Die Speichermedien sind für den industriellen Einsatz vorgesehen und sollen mit hoher Performance überzeugen.
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Die SSDs der T405-Serie von Cervoz sind per PCIe Gen3 mit vier Lanes angebunden. Sie basieren auf 3D-TLC-NAND-Flash von Micron. Laut dem Hersteller erreichen sie sequentielle Datenübertragungsraten von bis zu 2.135 Megabyte pro Sekunde im Schreib- und 1.710 Megabyte pro Sekunde im Lesebetrieb. Die MTBF („Mean Time Between Failures“) liegt bei zwei Millionen Stunden.
Die Schwestermodelle der T420-Reihe sind über zwei PCIe-Lanes angebunden und setzen auf 3D-TLC-NAND-Flash-Chips von Toshiba. Sie erreichen Geschwindigkeiten von maximal 1.680 Megabyte pro Sekunde beim sequentiellen Lesen und bis zu 1.065 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben von Daten. Auch hier liegt die MTBF bei zwei Millionen Stunden.
Sicher und langlebig
Beide SSD-Serien sind nach hohen Qualitätsstandards gefertigt und verfügen über das LDCP-ECC-Fehlerkorrekturverfahren („Low Density Parity Check“). Mit an Bord sind unter anderem ein SLC-Schreibcache, statisches und dynamisches Wear Leveling, Bad Block Management und Unterstützung für verschiedene Energiesparmodi (APST, APSM, L1.2). Thermal Throttling sorgt für Überhitzungsschutz. Die T420-Modelle sind zusätzlich mit einem DDR3-DRAM-Buffer ausgestattet.
Als Einsatzgebiete für die Cervoz-SSDs nennt ICP Embedded- und 19-Zoll-Systeme, Messrechner sowie alle Einsatzszenarien, in denen eine schnelle Datenverarbeitung nötig ist. Die T405- und T420-Serien sind ab sofort in verschiedenen Varianten mit bis zu einem Terabyte an Speicherkapazität erhältlich. Preise nannte ICP aber nicht.
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