Daten generell und speziell das Datenmanagement werden immer wichtiger. Eine Branche, die ein gutes Beispiel liefert, ist das Asset-Management, wie eine aktuelle Studie von InterSystems zeigt. Präzise Echtzeit-Daten sind entscheidend, um immer anspruchsvollere Geschäftsziele zu realisieren.
Das ungebremste Datenwachstum ist ein entscheidender Faktor für neue Herausforderungen beim Speichermanagement.
54 Prozent der Vermögensverwalter werden jedoch durch Datenfehler behindert. Dies liegt vor allem an der Vielzahl der unterschiedlichen, verteilten Datenquellen und dem Aufwand für die Integration, Validierung und Harmonisierung der Daten, um sie in ein nutzbares Format zu konvertieren. 73 Prozent der Befragten wollen ihr Datenmanagement aufstocken, zugunsten der Vermeidung von Datenfehlern. Weitere Vorteile sind die schnellere Beantwortung von internen Anfragen, die Bereitstellung belastbarer Daten für Anlageentscheidungen und auch Kosteneinsparungen.
Laut einer Studie von Bearingpoint erwarten 80 Prozent der Befragten hohe bis sehr hohe Effizienzgewinne durch optimales Datenmanagement. Mehr als 70 Prozent sehen Datenmanagement als wesentliche Voraussetzung für die Cybersicherheit und Stärkung der Resilienz. Nur rund 20 Prozent der befragten Unternehmen haben jedoch ein zeitgemäßes Datenmanagement in vollem Umfang etabliert.
Datenwachstum und Komplexität
Viele Unternehmen haben zudem mit dem Datenwachstum zu kämpfen. Früher mussten sie immer wieder neue Hardware erwerben, wenn mehr Leistung nötig wurde. Heute müssen sie auch den Stromverbrauch im Auge behalten. Die Bereitstellung von Speicherplatz war ebenfalls sehr aufwändig, vor allem in Unternehmen, die verschiedene Abteilungen und IT-Einheiten haben. Anfragen zur Speicherbereitstellung gingen oft lange Wege. Unternehmen brauchten viele Administratoren, um Speicherumgebungen mit verschiedenen Speicheranbietern und -technologien zu verwalten. Zusätzliche Ressourcen waren gefordert, um das Datenwachstum und die zunehmende Komplexität der Anwendungen zu bewältigen.
Eine stetige Aufstockung des IT-Personals ist aus heutiger Sicht nicht nur ineffizient, sondern aufgrund des Fachkräftemangels praktisch ohnehin kaum machbar. Für das intern oft nicht mehr vorhanden Spezialwissen zur Verwaltung älterer Storage-Arrays sind kaum Fachkräfte am Markt, oder die rar gesäte Expertise ist kostenintensiv. Moderne Unternehmen wollen ohnehin, dass sich ihre IT-Fachkräfte auf Innovation, Produktivitätssteigerung und Kundenerfahrung konzentrieren statt auf die Bereitstellung von Speicherkapazität.
Das Storage-Management hat sich grundlegend verändert. Das alte IT-Management, das in einzelnen Bereichen arbeitet, passt nicht mehr zu den neuen IT-Architekturen. In der aktuellen Zeit der digitalen Transformation gelten neue Regeln. Dazu gehören Cloud-Betriebsmodelle und die Entwicklung von Software, bei der Storage ein Teil des Prozesses ist. Heute ist es wichtiger denn je, dass Daten schnell bereitgestellt werden. Unternehmen müssen agil sein, sich also innerhalb kürzester Zeit flexibel an neue Anforderungen anpassen können.
Dort, wo dedizierte Speicherressourcen im Einsatz sind, wollen die Unternehmen das Speichervolumen pro Vollzeitstelle erhöhen. Entscheidend ist, dass ein Großteil der Speicherbereitstellung in die Entwicklungsphasen der Anwendungsbereitstellung übergeht. Dies kann durch die Self-Service-Auswahl von Speicherleistungsprofilen erfolgen. Bei neuen Modellen der Anwendungsbereitstellung wie der Containerisierung werden die Speicherressourcen als Teil der Anwendungskonfigurationsdatei definiert und automatisch bereitgestellt. So lassen sich Anwendungen schnell starten und skalieren. Die Speicheranforderungen sind in diese Lebenszyklen integriert. Bei einer so schnellen Betriebsgeschwindigkeit muss das Speichermanagement automatisch funktionieren.
Vom Storage-Administrator zum „Storage-Product-Manager“
IT-Abteilungen, die auf der Höhe der Zeit sind, werden den Storage-Administrator zum Storage-Product-Manager machen. Das heißt, dass „Speicherprodukte“ durch Abstraktionskonzepte wie Speicherklassen und Richtlinien definiert werden. Außerdem wird es möglich sein, dass die internen Kunden des Unternehmens und die Orchestrierungsplattformen selbst Speicherobjekte bereitstellen. Es wird hingegen keine festgelegten Fachkräfte mehr geben, die Speicherobjekte bereitstellen. Der neue Storage-Product-Manager kann Geräteflotten statt einzelner Speicher-Arrays verwalten, die Nutzung der Dienste überwachen und neue Angebote erstellen.
Um dieses Cloud-Betriebsmodell zu ermöglichen, bieten einige Speicherhersteller Plattformen an, mit denen Speicheradministratoren ihre Geräteflotte verwalten können. Sie können auch Kapazitäten hinzufügen und Speicherklassen, Richtlinien und Verfügbarkeitszonen definieren, die ihren Kunden zur Verfügung gestellt werden sollen. Entwickler können die gewünschte Speicherklasse für eine Anwendung angeben, sie in Templates codieren, testen und bereitstellen.
Stand: 08.12.2025
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Für vollautomatisierte containerisierte Umgebungen sollten Unternehmen nach einer Kubernetes-Datenplattform für moderne Anwendungen Ausschau halten. Diese Software bietet ein Speichermanagement für Kubernetes-Cluster, stellt automatisch Speicher bereit, skaliert diesen und gewährleistet zudem die Datensicherheit. Einige Lösungen bieten auch Datendienste, beispielsweise einen Datenbanksatz für Kubernetes, um Datenbanken mit nur einem Mausklick bereitzustellen. Dies spart Entwicklern viel Zeit.
Die zugrundeliegenden Speicherplattformen sind als Service nutzbar, um bei Bedarf schnell zu skalieren und flexibel zu sein, aber auch Investitionen in Hardware zu vermeiden, bevor sie tatsächlich erforderlich sind. Es ist wichtig, nicht nur auf die Technologie des Anbieters zu achten, sondern auch darauf, wie er seine Plattformen bereitstellt.
Wodurch sich zeitgemäßes Storage-Management auszeichnet
Der Vorteil, mit einem einzigen Storage-Lieferanten zusammenzuarbeiten, ist, dass integrierte Produktpakete die Effizienz steigern. Alle Flash-Storage-Arrays, die über eine einzige Betriebsumgebung verbunden sind, ermöglichen es, Workloads im gesamten Unternehmen aus einer einzigen Sicht zu verwalten. Ebenso ergeben sich bei der Nutzung und Energieeffizienz entscheidende Vorteile. Einige All-Flash-Lösungen sind bis zu 85 Prozent energieeffizienter als Produkte von Mitbewerbern und haben einen wesentlich geringeren Platzbedarf, um das Rechenzentrum insgesamt effizienter zu machen. Der Schlüssel zu einem modernen Storage-Management ist ein flexibles, SLA-gestütztes Storage-as-a-Service-Angebot. Dieses sollte Garantien für den Energieverbrauch, Verzicht auf Datenmigrationen und unterbrechungsfreie Upgrades bieten.
Aktuelles eBook
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Die Themen im Überblick:
Technologische Grundlagen: Was ist NVMe-Flash?
Use Cases: Wann lohnt sich ein NVMe-Array fürs Unternehmen?