Anbieter zum Thema
Was gibt die Brieftasche her?
„Letztlich kommt es auf die Art des Workload und die Dicke der Brieftasche an“, fasst Brian Pawlowski, Senior Vice President und der Flash-Verantwortliche bei Netapp, zusammen. Denn Flash liefert zwar Performance zu einem günstigen Preis, doch im Vergleich zu Disks teure Kapazität.

Reine Flash-Systeme kämen beispielsweise für die Auswertung von Systeminformationen aus den Rechenzentren in Frage. „Wir wollen wissen, warum manche Anfragen länger dauern als andere, warum welcher Server stärker belastet ist“, erläutert Leeds. „Bisher dauern solche Abfragen schlichtweg zu lange, um tatsächlich effektiv zu sein.“ Zudem arbeite das Unternehmen an neuen Anwendungen für das interaktive Fernsehen, für die Performance und Latenz erhebliche Erfolgsfaktoren darstellen.
Und dennoch zögert der Netapp-Anwender mit der Einführung reiner Flash-Systeme. „Meinen Entscheidungen liegen Kriterien alter Schule zugrunde“, führt Leeds aus. „denn meine Aufgabe ist der Support der IT über ihre gesamte Lebenszeit.“ Flash-Systeme verhielten sich nun einmal anders. So sei etwa die Anzahl der Files vergleichsweise begrenzt und eine Garantie auf die Systeme laufe maximal drei Jahre. Das ist dem Anwender zu kurz.
Netapp-Flash für den Server
Bezogen auf die Flash-Strategie von Netapp äußert er die Hoffnung, dass die Enterprise-Management-Funktionen, die die bisherigen Storage-Systeme des Herstellers mitbrächten, auch die Implementierung und den Betrieb von Flash-Systemen des Herstellers ermöglichten.
Netapp hat bisher bereits mehr als 35 PetabyteFlash-Speicher auf den Markt verkauft und beim Kunden installiert. IDC-Analyst Janukowicz sagt: „Netapp Flash Cache gehört zu den erfolgreichsten Flash-Implementierungen.“ Diese Technik adressiert die Controller-Ebene.
Bereits im Angebot hat Netapp auch die Technik „Flash Pool“ für die Storage-Medien. Seit vergangener Woche ist nun auch „Accel“ auf dem Markt.
(ID:38256320)