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Umfrage Nur ein Drittel schaltet im Urlaub komplett ab

Quelle: Bitkom 2 min Lesedauer

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Mails-Checken am Pool, Videocall aus dem Hotelzimmer, Telefonate auf dem Campingplatz: Zwei Drittel (66 Prozent) der Berufstätigen, die in diesem Jahr einen Sommerurlaub geplant haben, sind währenddessen auch beruflich erreichbar.

Die Mehrheit der Berufstätigen ist im Sommerurlaub beruflich erreichbar – vor allem per Telefon und Kurznachricht.(Bild:  nicoletaionescu - stock.adobe.com)
Die Mehrheit der Berufstätigen ist im Sommerurlaub beruflich erreichbar – vor allem per Telefon und Kurznachricht.
(Bild: nicoletaionescu - stock.adobe.com)

Einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Biktkom zufolge bleiben zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer auch während ihres Urlaubs erreichbar, vor allem per Telefon und Kurznachricht. Allen voran Ältere bleiben auch im Urlaub dienstlich aktiv:

  • Unter den 50- bis 64-jährigen Erwerbstätigen sind 73 Prozent im Sommerurlaub beruflich erreichbar.
  • Unter den 16- bis 29-jährigen Berufstätigen ist es hingegen nur die Hälfte (51 Prozent).

Wie es um die Erreichbarkeit im Sommerurlaub steht, wollte Bitom von 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren wissen. (Bild:  Bitkom)
Wie es um die Erreichbarkeit im Sommerurlaub steht, wollte Bitom von 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren wissen.
(Bild: Bitkom)

Demgegenüber will insgesamt ein knappes Drittel (31 Prozent) der Berufstätigen komplett abschalten und im diesjährigen Sommerurlaub nicht auf dienstliche Anfragen reagieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 357 Berufstätige, die dieses Jahr in den Sommerurlaub fahren wollen.

Bei den allermeisten sind demnach tatsächliche oder vermutete Erwartungen anderer ein Grund für die Erreichbarkeit:

  • Über die Hälfte (59 Prozent) gibt an, erreichbar zu sein, weil Vorgesetzte dies erwarteten.
  • 51 Prozent sagen, ihre Kollegen erwarteten es von ihnen.
  • 46 Prozent sehen diesen Anspruch bei Kunden.
  • Ein Viertel (25 Prozent) geht davon aus, dass Geschäftspartner Erreichbarkeit erwarteten.
  • 13 Prozent sind überzeugt, dass ihre Mitarbeiter es von ihnen erwarteten.
  • Nur 15 Prozent sagen, dass sie im Sommerurlaub von sich aus erreichbar sein möchten.

Anruf oder Kurznachricht unterbrechen Urlaub

Meistens sind es ein Anruf oder eine Kurznachricht, die den Urlaub unterbrechen: Jeweils rund zwei Drittel (65 Prozent) der Berufstätigen sind telefonisch beziehungsweise per Kurznachrichten wie SMS oder WhatsApp erreichbar. 29 Prozent lesen oder beantworten dienstliche Mails. Knapp ein Viertel (23 Prozent) ist per Videocall etwa über Facetime oder Zoom erreichbar, 11 Prozent über Kollaborations-Tools wie Microsoft Teams oder Slack.

Gerade in Zeiten von Homeoffice und mobilem Arbeiten verschwimmen für viele die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem. Umso wichtiger ist es, Auszeiten vom Job auch wirklich zur Erholung zu nutzen.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder

Dr. Rohleder appelliert: „Der Urlaub sollte nur in dringenden Notfällen gestört werden. Arbeitgeber sind in der Verantwortung, Vertretungslösungen rechtzeitig zu organisieren sowie klare unternehmensinterne Regelungen für die Erreichbarkeit während Abwesenheiten abzustimmen.“

An der repräsentativen Befragung des Bitkom nahmen 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren teil, darunter 357 Berufstätige, die dieses Jahr in den Sommerurlaub fahren wollen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal konstruktionspraxis erschienen.

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