Mobile-Menu

Mediaflux Livewire Optimaler Datentransfer auch in kleinen Netzwerken

Von Michael Matzer 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Arcitecta, ein australischer Storage- und Data-Management-Spezialist, hat Neuerungen an seiner Datentransfer-Software Mediaflux Livewire vorgestellt. Sie sollen es erlauben, große Datenmengen über langsame Netzwerke mit sehr kleiner Bandbreite zuverlässig zu übertragen. Das soll die bidirektionale Synchronisation von Speicherorten auch über kleine Netzwerke erleichtern.

Arcitecta Mediaflux Livewire ist nun in der Lage, weltweite Datenflüsse grafisch in seinem System in 3D darzustellen.(Bild:  Arcitecta)
Arcitecta Mediaflux Livewire ist nun in der Lage, weltweite Datenflüsse grafisch in seinem System in 3D darzustellen.
(Bild: Arcitecta)

Mediaflux Livewire von Arcitecta soll jetzt den Netzwerk-Traffic zwischen Speicherorten signifikant verringern und die Leistung selbst auf Verbindungen mit geringer Bandbreite erhöhen. Mithilfe seiner Metadaten erzeugt Livewire eine grafische Darstellung aller Dateien, die an einem Speicherort vorhanden sind. Der Livewire-Nutzer kann laut Mediaflux auf diese Weise Änderungen feststellen und übertragen (lassen), ohne sich darum kümmern zu müssen, welche dieser Dateien synchronisiert worden sind. Livewire erledige dies automatisch und behalte die grafische Darstellung zeitlich unbegrenzt und an allen Orten bei.

Kompression

Mithilfe anpassbarer Kompressionsfunktionen lässt sich die Kompression jeder Datei oder eines Dateiteils dynamisch optimieren, so dass sich die zu übertragende Datenmenge automatisch verringert. Weder Administration noch manuelle Konfiguration sind nötig. In Netzwerkverbindungen mit geringer Bandbreite werden so der Datentransfer beschleunigt und die Wirksamkeit und Einsparungen der Kompression im ganzen System überwacht.

Wiederholung

Sollte eine Verbindung in einem Netzwerk mit hoher Latenz zusammenbrechen, ohne jedoch den Durchsatz zu beeinträchtigen, wird eine erneute, zuverlässige Übertragung der Datenpakete veranlasst, auch in Netzwerken mit 100 Gbit/s oder mehr. Livewire unterstützt gestreamte Datenquellen wie etwa eintreffende Netzwerk-Datenpipelines und herkömmliche dateibasierte Datenquellen. Es maximiert den Netzwerkdurchsatz auch in unzuverlässigen Netzwerkumgebungen.

3D-Darstellung

Die Netzwerkleistung und Übertragungen werden mit einer dreidimensionalen Weltdarstellung überwacht: Speicherorte, Ping-Zeiten und Netzwerk-Traffic. So sieht der Nutzer deutlich Punkt-zu-Punkt-Transfers, die aggregierte Bandbreite und Verbindungsprobleme im Netzwerk. Weiterhin haben die Nutzer Einblick in den Aufbau, die Übertragungsraten und den Gesundheitszustand eines Netzwerks von Datenendpunkten in Echtzeit.

Leistung

Durch diese Neuerungen kann das System vom kleinsten und unzuverlässigsten Netzwerk bis zu Netzwerken mit hunderten von Gigabit/s oder Terabit/s skalieren. Weil Livewire parallelisierte TCP/IP-Protokolle nutzt, um den Verwaltungsaufwand für die Netzwerkadministration zu minimieren, lässt es sich als Standalone-Lösung installieren, um andere Netzwerktransferwerkzeuge zu ersetzen.

Metadaten

Als Bestandteil des Metadaten-gestützten Mediaflux-Ökosystems ist es Livewire möglich, auf alle Mediaflux-Systeme und Funktionen zuzugreifen, um mit ihnen nahtlos über verschiedene Netzwerktopologien hinweg zusammenzuarbeiten. Nutzer und Systeme können die Metadaten dazu verwenden, den Datenfluss rund um die Welt sicher zu orchestrieren. Anhand der Metadaten weiß Mediaflux genau, wo sich alle Daten befinden und wer sie übertragen hat. Deren grafische Visualisierung sei einzigartig für Mediaflux Livewire, so der Hersteller.

Aktuelles eBook

Datenmigration – so funktioniert der Storage-Umzug

eBook Datenmigration
eBook „Datenmigration“
(Bild: Storage-Insider)

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.

Die Themen im Überblick:

  • Operation am offenen Herzen – Einleitung
  • Wann eine Datenmigration nötig und sinnvoll ist
  • Was bei der Datenmigration zu beachten ist
  • Die konkrete Umsetzung der Datenmigration
  • Sonderfälle und Fallstricke

(ID:49920024)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Data-Storage und -Management

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung