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Elementar: Datenmanagement für Animationstechnik Pixar nutzt Vast Data für Trickfilm „Elemental“

Von Carolina Heyder 2 min Lesedauer

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Längst nutzen die Filmemacher keine „richtigen“ Zeichnungen mehr für ihre Animationsfilme, auch Pixar für „Elemental“ nicht. Das jüngste Werk aus der Werkstatt der Tochter von Walt Disney Company ist gerade angelaufen und bekommt gute Kritiken. Realisiert wurde es unter anderem mithilfe des Data-Managements von Vast Data.

Vast Data unterstützt die Arbeitsprozesse für Animationen und Rendering von Pixar bei besonders daten- und rechenintensiven Projekten.(Bild:  Pixar Animation Studios)
Vast Data unterstützt die Arbeitsprozesse für Animationen und Rendering von Pixar bei besonders daten- und rechenintensiven Projekten.
(Bild: Pixar Animation Studios)

Laut der Pixar Animation Studios ist „Elemental“ der technisch umfangreichste und anspruchsvollste Film, den sie jemals produziert haben. Es sei außerdem das rechenintensivste Projekt: Pixar veranschlagt einen sechsmal größeren Datenumfang und Rechenaufwand als beispielsweise in „Soul“, dem Abenteuertrickfilm, der 2020 bei Disney veröffentlicht wurde, und das 800-Fache der ursprünglichen „Toy Story“ aus dem Jahr 1995.

Da sich verschiedene Produktionen zu jedem Zeitpunkt in unterschiedlichen Rendering-Phasen befinden, ist Pixar auf die Datenplattform von Vast Data angewiesen; denn damit erhalten diese Arbeitsprozesse die Betriebszeit, die für die Einhaltung der umfangreichen Produktionspläne und der Veröffentlichungstermine von Pixar erforderlich ist.(Bild:  Pixar Animation Studios)
Da sich verschiedene Produktionen zu jedem Zeitpunkt in unterschiedlichen Rendering-Phasen befinden, ist Pixar auf die Datenplattform von Vast Data angewiesen; denn damit erhalten diese Arbeitsprozesse die Betriebszeit, die für die Einhaltung der umfangreichen Produktionspläne und der Veröffentlichungstermine von Pixar erforderlich ist.
(Bild: Pixar Animation Studios)

Um diese Mammutaufgabe bewältigen zu können, holten sich die Filmemacher Hilfe von außen. Vast Data und seine Datenplattform waren die Auserwählten.

Die Zusammenarbeit begann bereits im Jahr 2018. Pixars bestehende Infrastruktur der Daten hätte das Projekt zu kostspielig und langfristig gestaltet und gleichzeitig die Autoren in ihrer Kreativität stark eingeschränkt, heißt es.

Damals ging es darum, innovative und datenintensive Animationstechnologien effizient einzusetzen, um dem Publikum ein neues visuelles Erlebnis zu bieten. Allein an die 160.000 Rendering-Cores wurden benötigt, um die neuen äußerst umfangreichen Animationsdaten zu verarbeiten.

Durch die Verlagerung von 7,3 Petabyte an Daten in einen einzigen Cluster für die Datenspeicherung, der über einen hoch performanten Namespace auf Basis kostengünstiger Flash-Elemente verwaltet wird, bietet Vast nun einen Datenzugriff in Echtzeit. Auf dieser Basis sorgt Vast dafür, dass die Render-Farm von Pixar konstant beschäftigt ist, und ermöglicht gleichzeitig eine verbesserte Kontrolle und Auswertung aller Prozesse.

Der parallele Datenzugriff, die Performance und die Skalierbarkeit der Datenplattform von Vast Data versetzten Pixar in die Lage, allein in „Elemental“ fast 150.000 Bildelemente zu rendern. Diese tragen dazu bei, den Charakteren und spektakulären Umgebungen einen einzigartigen Ausdruck zu verleihen.  (Bild:  Vast Data)
Der parallele Datenzugriff, die Performance und die Skalierbarkeit der Datenplattform von Vast Data versetzten Pixar in die Lage, allein in „Elemental“ fast 150.000 Bildelemente zu rendern. Diese tragen dazu bei, den Charakteren und spektakulären Umgebungen einen einzigartigen Ausdruck zu verleihen.
(Bild: Vast Data)

Grundlage für künftige AI-basierte Filmkunst

Eric Bermender, Head of Data Center IT Infrastructure bei Pixar, erläutert: „Mit der Unterstützung von Vast waren wir in der Lage, über unser bisheriges Niveau bei Animationen hinauszugehen und neue Techniken in Betracht zu ziehen. Bis jetzt hatte niemand bei uns an so etwas gedacht, weil wir einfach nicht über die entsprechende Mittel verfügten.“

Die Rechenanforderungen für „Elemental“ erforderten einen schnellen und gleichzeitigen Datenzugriff von Hunderttausenden von Prozessoren, die bei den gerenderten Bilddarstellungen verwendet werden. Vast Data lieferte die notwendige ununterbrochene Performance, auch während während der Spitzenauslastung des Films, die fast zwei Petabytes an Datenkapazität auf einmal erforderte (im Unterschied zu früheren Filmen der letzten fünf Jahre, die nur etwa 300 bis 500 Terabytes an Kapazität benötigten).(Bild:  Pixar Animation Studios)
Die Rechenanforderungen für „Elemental“ erforderten einen schnellen und gleichzeitigen Datenzugriff von Hunderttausenden von Prozessoren, die bei den gerenderten Bilddarstellungen verwendet werden. Vast Data lieferte die notwendige ununterbrochene Performance, auch während während der Spitzenauslastung des Films, die fast zwei Petabytes an Datenkapazität auf einmal erforderte (im Unterschied zu früheren Filmen der letzten fünf Jahre, die nur etwa 300 bis 500 Terabytes an Kapazität benötigten).
(Bild: Pixar Animation Studios)

Die Vast-Technik habe erst die Art und Weise, wie die Daten gespeichert werden und der Zugriff erfolgt, ermöglicht. Er setzt hinzu: „Gleichzeitig hat uns das die Tür zu neuen möglichen Darstellungen von Bildern geöffnet.“

Die Technik soll auch in zukünftigen Filmprojekten von Pixar eine große Rolle spielen. Mithilfe dieser Art der schnellen Datenverarbeitung sind für neue Animationstechniken auf Basis von Trainingsmodellen des Machine Learning und Deep Learning wichtig, insbesondere um sie für automatisierte und verbesserte Produktionsprozesse einzusetzen. Damit stehen die Ambitionen der Pixar-Künstler und ihre Geschichten auf einer soliden technischen Grundlage.

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