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Nachlese IoT-Kongress 2015

Praktische Lösungen fürs Internet der Dinge

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Sichere End-to-End-Kommunikation

Thomas Schildknecht, Gründer und Vorstand des Datenfunkspezialisten Schildknecht AG, stellte den Zuhörern Lösungen für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation sowie interessante Anwendungen vor.
Thomas Schildknecht, Gründer und Vorstand des Datenfunkspezialisten Schildknecht AG, stellte den Zuhörern Lösungen für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation sowie interessante Anwendungen vor.
(Bild: Johann Wiesböck)

Die Verbindung vom Sensor zum Prozesswissen demonstrierte Thomas Schildknecht, Gründer des Smart-Data-Spezialisten Schildknecht. Er zeigte Beispiele für schlüsselfertige Ende-zu-Ende-Verbindungen in der Industrie sowie die Anwendung, zum Beispiel im Gartenbau oder beim Monitoring von Flüssen. Zudem stellte Schildknecht die technischen Merkmale des M2M-Funksystems Dataeagle vor.

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Geld verdienen im IoT

Am Ende der Veranstaltung ging Sinisa Susovic von Flexera Software auf Ansätze zur Software-Monetarisierung im Internet der Dinge ein. Susovic zeigte, dass in vielen Geräten inzwischen der Mehrwert in der eingebetteten Software liegt und nicht mehr in der Hardware. Das bedeutet, dass Hersteller von Embedded-Software Lizenzmodelle finden müssen, die es ihnen ermöglichen, über den reinen Geräteverkauf hinaus Geld verdienen zu können.

Da es für Geräte im IoT künftig immer wichtiger wird, Updates und Patches der Software zur Verfügung zu stellen, dürfte für manche Anbieter das klassische Erlösmodell auch nicht mehr zielführend sein. Susovic legte zudem dar, dass ein Software-basiertes Modell den Herstellern auch Kosten sparen kann, da es unter Umständen genüge, nur eine Standard-Hardware zu liefern und die Funktionalität dagegen durch Software zu differenzieren.

Eine sogenannte Entitlement-Management-Lösung erlaube es beispielsweise, den Käufern eines Gerätes eine Grundfunktionalität zur Verfügung zu stellen und gegen Zahlung eines Aufpreises weitere Funktionen zur Verfügung zu stellen, ohne dass die Embedded-Software selbst angefasst werden müsse.

Das angenehme Ambiente der Bel Etage im Institute for Advanced Study (IAS) der TU München förderte die Bereitschaft der Teilnehmer untereinander zum Netzwerken und zum fachlichen Austausch.

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