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Große Streuung bei Transferraten
Bei Tandberg RDX Quikstor haben wir noch den Einfluss unterschiedlicher Festplattenkapazitäten ermittelt. Das aktuelle Medium mit 500 GByte Kapazität ist anders als erwartet nicht deutlich schneller als das mit 80 GByte.
Über die langsamste USB-Schnittstelle verfügt das Dawicontrol Netdisk. Das Gerät glänzt laut Hersteller beim Datentransport über das Netzwerk. Leider mochte der Netdisk-Treiber von Ximeta nicht mit Intels Gigabit Ethernet-Treiber unter einen Windows 7 Ultimate zusammenarbeiten. Wir werden den Test deshalb nachholen und die Ergebnisse Online publizieren.
Im Dreikampf zeigen alle Probanden deshalb ausschließlich, welche Backupleistung sie über die USB-Schnittstelle erbringen. Obwohl die Brutto-Transferrate von USB bei 60 MByte/s liegt, schneiden die Kandidaten doch sehr unterschiedlich ab. Es werden Geschwindigkeiten von minimal 5 MByte pro Sekunde bis maximal 25 MByte pro Sekunde erreicht. Die 320 GB Toshiba-Festplatte schlägt sich in allen drei Disziplinen überraschend gut.
In einem Backup-Test spielt allerdings die Höchstleistung eine untergeordnete Rolle. Zur Berechnung der Übertragungszeit, dem sogenannten Backup-Fenster, muss der Anwender immer vom schlimmsten Fall, also der langsamsten Transferrate ausgehen.
Full Backup ist kritisch für Datensicherheit
Theoretisch könnte die Toshiba-Festplatte ein Terabyte in elf Stunden kopieren, allerdings nur wenn die Datei in einem Stück vorliegen würde. Der Worst-Case dagegen mit unterschiedlichsten Dateigrößen, treibt den Zeitbedarf für die Sicherung von ein Terabyte Daten jedoch auf 27 bis fast 60 Stunden hoch – je nach Produkt. Die Möglichkeit eines fatalen Datenverlustes wäre in dieser Zeit sehr hoch.
Die Kopierleistung der USB-Schnittstelle ist grundsätzlich betrachtet gut. Sind jedoch sehr große Datenmengen zu sichern, so wird ein Backup-Konzept benötigt, dass geringstmögliche Datenverluste nach sich ziehen würde. Die Grundinstallation des Rechners sollte per Image abgesichert werden.
Statische Daten wie Filme und Fotos werden bei Bedarf gesichert und die aktiv benutzten Daten sollten kontinuierlich nach dem Schließen der Datei auf ein zweites Medium kopiert werden. Mit diesem Konzept ließe sich der Datenverlust im Katastrophenfall auf wenige Dateien beschränken.
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