Quantum F1000 vorgestellt

Quantum baut NVMe-basierte F-Serie weiter aus

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Quantum erweitert seine F-Series mit dem F1000-Speichersystem.
Quantum erweitert seine F-Series mit dem F1000-Speichersystem. (Bild: Screenshot / Quantum)

Storage-Spezialist Quantum erweitert seine F-Serie an NVMe-Speichersystemen. Das F1000 soll vor allem mit hoher Leistung zu erschwinglichen Konditionen punkten.

Das Quantum F1000 nutzt die Software-definierte Architektur des Schwestermodells F2000. Die Systeme sind in erster Linie auf die extrem schnelle Verarbeitung anspruchsvoller Workloads ausgelegt. Dazu zählen beispielsweise Aufnahme, Bearbeitung und Bereitstellung hochauflösender Video- und Bildinhalte im professionellen Umfeld.

Laut Quantum kommen die NVMe-Appliances der F-Serie als Teil von StorNext-Scale-Out-Clustern zum Einsatz. Dabei nutzen sie die Datenverwaltungsfunktionen von StorNext, um Daten zwischen den NVMe-Speicherpools und anderen Speicherorten zu verschieben. Auf diese Weise lassen sich aufwendige Workloads auf den NVMe-Appliances verarbeiten, während Daten mit geringeren Anforderungen auf kostengünstigeren Storage ausweichen können.

Technische Details

Das F1000 findet auf einer Höheneinheit im Rack Platz und verzichtet auf das Hochverfügbarkeitsdesign des F2000-Modells. In Verbindung mit einem Single-Controller-Aufbau und einem optimierten Software-Stack für den Betrieb mit weniger CPU-Leistung soll das F1000 dennoch vergleichbare Leistung zu einem günstigeren Preis bieten.

Quantum bietet das Speichersystem mit 39 und 77 Terabyte Kapazität an. Als Grundlage des F1000 dient die gleiche Software-definierte Blockspeicherplattform wie im F2000-System. Auch die Konnektivitätsoptionen entsprechen dem Schwestermodell: acht 32-Gigabit-Fibre-Channel-Schnittstellen oder viermal iSER/RDMA mit 100-Gigabit-Ethernet. Zusätzlich sind immer zwei 10-Gigabit-Ethernet-Ports an Bord. Das F1000 ist ab sofort verfügbar.

„Der F1000-Speicher bietet einen preisgünstigen Einstiegspunkt für Kunden, die die Leistungsvorteile von NVMe nutzen möchten, aber nicht die Hochverfügbarkeitsfunktionen des F2000-Systems benötigen. Unser Software-definierter Ansatz ermöglichte es uns, den F1000-Speicher schnell zu entwickeln und in weniger als sechs Monaten vom Konzept zum verfügbaren Produkt zu gelangen“, erklärt Quantum-President und -CEO Jamie Lerner.

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