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5 Kultfilme mit Daten im Zentrum Rechenzentren zwischen Science-Fiction und Realität

| Redakteur: Ulrike Ostler

Sie spielen nicht nur eine entscheidende Rolle in unserem täglichen Leben, sondern sind auch immer häufiger Teil öffentlicher Kultur: In den Kultfilmen 2001: Odyssee im Weltraum, Skyfall, Matrix, Ocean’s Eleven und Stirb langsam 4.0 gehören Daten zu den Hauptdarstellern.

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„Matrix“ gehört definitiv zu den Kultfilmen, deren Stoff sich aus Daten, KI, Servern und Datenmissbrauch zusammensetzt. Die grünen Zeichenkaskaden des Matrix-Codes bestehen neben gespiegelten Zeichen aus indischen Ziffern und japanischen Schriftzeichen.
„Matrix“ gehört definitiv zu den Kultfilmen, deren Stoff sich aus Daten, KI, Servern und Datenmissbrauch zusammensetzt. Die grünen Zeichenkaskaden des Matrix-Codes bestehen neben gespiegelten Zeichen aus indischen Ziffern und japanischen Schriftzeichen.
(Bild: CC BY / CC BY NaN)

Big Data und damit auch die Datacenter, die sie enthalten, speichern und schützen, haben sich in vielen Bereichen unseres Lebens in einer Weise verändert, die wir oft nur schwer nachvollziehen können: von der Arbeit über zwischenmenschliche Beziehungen bis hin zum Einkaufen, zum Gesundheits- und Notfallmanagement.

Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: Die auf der ganzen Welt verteilten Datenzentren enthalten eine unendliche Menge an Informationen über uns – mit ebenso unbegrenzten Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Dies hat ihnen mittlerweile einen Ehrenplatz in der Unterhaltungsindustrie und Kultur erobert: In der mehr oder weniger jüngeren Vergangenheit haben viele Schriftsteller, Drehbuchautoren und Regisseure die zunehmende Bedeutung von Daten erkannt und es nicht versäumt, sie als Protagonisten einzusetzen.

Das rote Auge von „HAL 9000“.
Das rote Auge von „HAL 9000“.
(Bild: CC BY / CC BY NaN)

Kingston Technology Europe Co LLP, Anbieter von Speichertechnik und -technologien, präsentiert: fünf Kultfilme, in denen Daten buchstäblich „im Zentrum“ stehen.

2001: Odyssee im Weltraum (1968)

Wenn es um die Technologie im Kino geht, kann Stanley Kubricks Meisterwerk, das in vielerlei Hinsicht geradezu prophetisch ist, nicht unerwähnt bleiben. Der von künstlicher Intelligenz angetriebene Supercomputer „HAL 9000“ an Bord des Raumschiffs „Discovery“ rebelliert, nachdem zwei Astronauten versucht haben, ihn zu hintergehen. Der einzige Weg, ihn aufzuhalten, ist die Demontage seines Gehirns – in seinem Fall das Rechenzentrum, das die für die Künstliche Intelligenz erforderlichen Informationen speichert.

Matrix (1999)

Heute, in der realen Welt, investiert die Industrie für Rechenzentren immer mehr in alternative und erneuerbare Energiequellen. In Matrix entdecken stattdessen Maschinen, dass der Mensch die perfekte Energiequelle dafür ist, was wir ihre „Rechenzentren“ nennen könnten: Menschen erfahren ihr Leben in einer simulierten, virtuellen Realität, während sie in der realen Welt als Energiequelle für Roboter dienen.

Die Darsteller aus dem Film „Ocean’s Eleven“ (v. l.): Brad Pitt, George Clooney, Matt Damon, Andy García und Julia Roberts mit Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Kameramann und Filmeditor Steven Soderbergh.
Die Darsteller aus dem Film „Ocean’s Eleven“ (v. l.): Brad Pitt, George Clooney, Matt Damon, Andy García und Julia Roberts mit Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, Kameramann und Filmeditor Steven Soderbergh.
(Bild: Tanaya M. Harms, USAF / CC BY / CC BY NaN)

Ocean’s Eleven (2001)

Mit Beginn des neuen Jahrtausends wird die Darstellung von Rechenzentren auf der großen Leinwand lebendiger und realistischer. In dem Film schleust sich eines der Bandenmitglieder unter der Führung von Denny Ocean – gespielt von George Clooney – in das Datenzentrum des Casinos im weltberühmten „Bellagio“ in Las Vegas, das er ausrauben will. Ihr Ziel: den Stromkreislauf der Überwachungskameras zu unterbrechen.

Stirb langsam 4.0 (2007)

In diesem Teil der Filmreihe muss sich Detective John McClane, gespielt von Bruce Willis, mit Cyber-Terrorismus auseinander- und gegen russische Kämpfer durchsetzen, welche die lebenswichtige Infrastruktur des Landes angegriffen haben. In diesem Szenario hat der Hacker Warlock eine Art „hausgemachtes“ Rechenzentrum in seinem Keller. Außerdem kommen in dem Film verschlüsselte SSDs vor, die sensible Informationen für den Schutz der Nation enthalten – fälschlicherweise in einem einzigen Backup-Rechenzentrum gespeichert.

John Logan - Greg Williams: Bond on set ; filming Skyfall. Dorling Kindersley 2012, ISBN 978-1-40535-678-7: Endgültige Version des Drehbuchs zu „Skyfall“ vom 15. August 2011
John Logan - Greg Williams: Bond on set ; filming Skyfall. Dorling Kindersley 2012, ISBN 978-1-40535-678-7: Endgültige Version des Drehbuchs zu „Skyfall“ vom 15. August 2011
(Bild: CC BY / CC BY NaN)

Skyfall (2012)

Das 23. Kapitel der Abenteuer James Bonds wurde damals sogar als „der Rechenzentrumsfilm des Jahres“ bezeichnet. In der Höhle des Bösewichts stolpert der berühmteste 007 aller Zeiten in ein geradezu schockierendes Rechenzentrum: Alle Kabel sind ungeschützt und ohne Schutzhülle verlegt. Zum Glück ist es nur ein Film!

Christian Marhöfer, Regional Director DACH bei Kingston Technology, kommentiert: „Vorstellung und Phantasie lassen sich immer von der Realität inspirieren. Heute spielen Rechenzentren eine entscheidende Rolle, sowohl im Berufsleben als auch im Alltag. Um so wichtiger ist es, dass sie trotz der kontinuierlichen Zunahme von Daten und Informationen, die bearbeitet und gespeichert werden müssen, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr die beste Leistung erbringen.“

(ID:46497892)