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Schritt für Schritt
Für unseren Test führen wir im ersten Schritt die geplante Sicherung des AD durch. Dabei fragt das Tool im ersten Schritt, ob es sich bei dem Rechner um den Quell- oder Zielcomputer handelt. Der Quellrechner ist jener, von dem das AD gesichert wird, um es später auf dem Ziel wieder einzurichten.
Als Sicherungsformat des AD bietet das Tool zwei Varianten an: Die herkömmliche Ablage im Dateisystem oder die Speicherung als NTBACKUP.BKF-Format. Werden die Inhalte im systemeigenen Dateiformat abgelegt, so sind sie anschließend durch den Benutzer selbständig auf das Zielsystem zu transferieren und können dort manuell wiederhergestellt werden.
Im Modus des NTBACKUP.BKF-Format erfolgt diese Wiederherstellung durch das Windows-eigenen Backup- und Restore-Tool.
Bei der Sicherung erzeugt UMove einen Snapshot des AD und der Registry. Im Test entschieden wird uns nun dafür, das gesicherte Benutzerverzeichnis selbst auf das Zielsystem zu transferieren und veranlassten UMove die Daten im Dateiverzeichnis zu hinterlegen. Anschließend löschten wir einige Benutzer aus unserem Testdirectory und machten uns daran, das gesicherte AD auf dem gleichen Rechner wieder herzustellen.
Für einen Restore des AD auf dem gleichen Computer muss dieser allerdings in einen speziellen Modus, dem Directory Services Restore Mode (DSRM), gebootet werden. Die Bootumschaltung mit samt Restore wird jedoch von UMove selbständig gesteuert und im Test korrekt abgewickelt. Die im Test gelöschten Benutzer waren anschließend vollständig wieder hergestellt.
Im nächsten Schritt übertrugen wir die Sicherungsdateien auf einen neuen Server und spielten dort die AD-Informationen zurück. Auch dieser Ablauf wurde korrekt ausgeführt. Die Zeitdauer für die Sicherung und Wiederherstellung eines kompletten AD hängt zwar in erster Linie von der Benutzeranzahl ab, im Test war sie jedoch nach wenigen Minuten durchlaufen.
Fazit
UMove hilft bei der periodischen Sicherung des Active Directory und der Wiederherstellung im Fehlerfall. Wie jedes Sicherungstool kommt sein Nutzen erst im Fehlerfall zur Wirkung. Die Bedienung ist einfach und flott. Doch auch hier gilt: um im Fehlerfall schnell reagieren zu können, kann es nicht schaden, die Abläufe und Prozesse vorher in einigen Durchläufe geprobt zu haben.
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