Warum moderne Datensicherung heute wirtschaftlich und rechtlich unverzichtbar ist.
„Der weltweite Tag des Backups mahnt vor allem davor, dass in den heute verteilten Geschäftsumgebungen das Backup zu einem blinden Fleck wird", fasst Angela Heindl-Schober von HYCU zusammen.
In der heutigen Welt sind Daten in allen Branchen die Grundlage für das Geschäft. In der Eile, SaaS-Anwendungen und Cloud-Dienste einzuführen, übersehen viele Unternehmen immer noch eine entscheidende Tatsache: Cloud-Anbieter sichern ihre Daten nicht so, wie Unternehmen davon ausgehen. Diese Lücke kann schwerwiegende Folgen haben. Ob es sich um einen Ransomware-Angriff, eine versehentliche Löschung oder einen Systemausfall handelt: Der Verlust des Zugriffs auf kritische Daten kann den Geschäftsbetrieb zum Erliegen bringen und zu Verstößen gegen Vorschriften führen.
Kevin Powers, Director of the Cybersecurity Policy & Governance Program am Boston College, drückt es so aus: „Datensicherung ist nicht optional – sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Unternehmen, die keine geeigneten Sicherungslösungen implementieren, riskieren Verstöße gegen Vorschriften und rechtliche Sanktionen.“ Entsprechende Vorschriften wie DSGVO, NIST, NIS-2 und DORA sind hier allesamt eindeutig: Unternehmen müssen die Geschäftskontinuität sicherstellen, einschließlich zuverlässiger Datensicherung und Wiederherstellung im Notfall.
An diesem weltweiten Tag des Backups geht es längst nicht mehr darum, ob Unternehmen ihre SaaS-Daten sichern, sondern ob sie es richtigmachen. Dabei ist zu prüfen, ob sich Daten in allen SaaS- und Cloud-Anwendungen schnell wiederherstellen lassen, das Unternehmen bereit für Audits ist und alle geltenden Vorschriften einhält. Ebenso sollte geklärt werden, wie widerstandsfähig die Datenumgebungen gegenüber Ransomware oder Insider-Bedrohungen sind und ob eine Anbieterbindung vorliegt oder ein Unternehmen die Kontrolle über seine eigenen Daten hat.
Im Jahr 2025 fordern IT-Führungskräfte eine schnellere Wiederherstellung, eine umfassendere SaaS-Abdeckung und mehr Speicherflexibilität. Eine moderne Data-Protection-Plattform ist in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen. Dies setzt heute eine erweiterte Unterstützung für Anwendungen wie M365, Atlassian, GitHub, Box und iManage voraus, ebenso wie verbesserte Ransomware-Scans, Anomalieerkennung und schnelle Wiederherstellungsfunktionen. Eine zeitgemäße Lösung zeichnet sich zudem aus durch einen verstärkten Fokus auf Zertifizierungen und Datenkontrolle, um die Compliance-Anforderungen in allen Branchen zu erfüllen.
Eine Data-Protection-Plattform, die aktuellen Anforderungen gerecht wird, sollte automatisierte Backups, granulare Wiederherstellung und Compliance-fähigen Funktionen zur Unterstützung vielfältiger Workloads bieten. Mit einem anbieterunabhängigen Speicheransatz sind Unternehmen nicht an ein einziges Ökosystem gebunden. Das bedeutet, sie können entscheiden, wo ihre Daten gespeichert werden – in AWS, Azure, Google Cloud, On-Premises oder in der eigenen Infrastruktur. Dadurch haben Unternehmen die volle Kontrolle über Kosten, Compliance und Ausfallsicherheit.
Angela Heindl-Schober, SVP Global Marketing, HYCU.
(Bild: HYCU)
Der weltweite Tag des Backups mahnt vor allem davor, dass in den heute verteilten Geschäftsumgebungen das Backup zu einem blinden Fleck wird. Unternehmen sollten diese Erinnerung zum Anlass nehmen, die Daten, die ihr Geschäft antreiben, bestmöglich zu schützen – und zu beweisen, dass sie für alle heutigen Anforderungen und auch die Zukunft gerüstet sind.
* Die Autorin: Angela Heindl-Schober, SVP Global Marketing bei HYCU
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