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HDD-Plattform Mozaic 3+ vorgestellt Seagate kündigt 30-Terabyte-Festplatten an

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit der Mozaic-3+-Plattform wird Seagate in Kürze eine Reihe an 30-Terabyte-Festplatten für Rechenzentren veröffentlichen. Sie setzen auf HAMR-Technologie und bieten eine Flächendichte von mehr als 3 Terabyte pro Scheibe. Zielgruppe sind vor allem Hyperscale-Rechenzentren.

Seagate durchbricht mit seiner Mozaic-3+-Plattform die 30-Terabyte-Schallmauer bei Festplatten.(Bild:  Seagate)
Seagate durchbricht mit seiner Mozaic-3+-Plattform die 30-Terabyte-Schallmauer bei Festplatten.
(Bild: Seagate)

Speicherspezialist Seagate wagt den Sprung über die 30-Terabyte-Grenze: Mit dem Launch der Mozaic-3+-Plattform nimmt der Hersteller vor allem Rechenzentren ins Visier. Als technische Grundlage dient die „Heat Assisted Magnetic Recording“-Technologie (HAMR). Sie erlaubt bereits jetzt eine Flächendichte von mehr als 3 Terabyte pro Scheibe. Diesen Wert will Seagate in den kommenden Jahren auf bis zu 5 Terabyte steigern.

Mozaic 3+ wird künftig als Plattform für Seagates Flaggschiff-Produktfamilie Exos dienen. Bereits im Laufe dieses Quartals sollen die ersten entsprechenden Festplatten mit 30 Terabyte Speicherkapazität in großen Stückzahlen an Hyperscale-Cloud-Kunden ausgeliefert werden.

Höhere Effizienz bei gleichem Platzbedarf

Durch die Erhöhung der Flächendichte der einzelnen Scheiben einer Festplatte adressiert Seagate die Nachfrage nach kosteneffizienten Datenspeichern. Mozaic 3+ erlaubt mehr gespeicherte Daten auf gleicher Fläche. Tauschen Rechenzentren ihre gängigen PMR-Festplatten („Perpendicular Magnetic Recording“) mit 16 Terabyte Kapazität gegen Seagates neue 30-Terabyte-HDDs aus, können sie ihren Speicherplatz nahezu verdoppeln – bei gleichbleibendem Platzbedarf und reduzierten Betriebskosten.

Technisch setzen die Festplatten unter anderem auf Supergitter-Platin-Legierungsmedien, die für eine deutlich erhöhte Koerzitivkraft sorgen. Dies ermöglicht präziseres Schreiben von Daten und besonders hohe Bit-Stabilität. Ein plasmonischer Schreibkopf erzeugt mit einem nanophotonischen Laser einen winzigen Wärmepunkt auf der Oberfläche, um Daten zuverlässig zu schreiben. Umgekehrt sorgt das „Gen 7 Spintronic“-Lesegerät für die nötige Empfindlichkeit des Lesesensors. Für die Steuerung ist ein integrierter 12-nm-Controller zuständig, der laut Hersteller im Vergleich zu früheren Lösungen eine bis zu dreimal höhere Leistung ermöglicht.

„Da KI-Anwendungen einen hohen Bedarf an Rohdatensätzen haben, müssen viele Unternehmen zunehmend mehr Daten speichern“, erklärt Seagate-CEO Dave Mosley. Um die daraus resultierenden Datenmengen zu sichern, sei die Flächendichte wichtiger denn je. Die Mozaic-3+-Plattform sei dabei mehr als nur HAMR-Technologie: „Sie umfasst viele branchenweit einmalige Innovationen, die wir integriert haben, um die Flächendichte zu erhöhen“, so Mosley.

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