Interview mit Greg Schulz, Gründer von The Server and StorageIO Group

Shared SAS kann das Budget entlasten

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Storage-Insider.com: Welche Nachteile und Einschränkungen hat Shared SAS?

Schulz: Der größte Nachteil ist, dass Ihr Server entweder SAS unterstützen muss oder Sie einen SAS-Adapter kaufen müssen. Das ist wie bei iSCSI: Entweder haben Sie eine 1-Gigabit-Ethernet-NIC oder Sie müssen eine kaufen. Mal abgesehen davon: Es gibt Einschränkungen bei der Distanz: Wenn Sie das über zig Meter in Ihrem Rechenzentrum hinweg ausbauen möchten, sollten Sie sich lieber nach etwas anderem umsehen. Und wenn Sie zehn, 20 oder 30 Server anbinden möchten, sollten Sie sich ebenfalls lieber nach iSCSI oder Fibre Channel umsehen.

Storage-Insider.com: Welche Anbieter gibt es im Bereich Shared SAS?

Schulz: Bei SAS hört man nichts von NetApp oder EMC. Man hört in diesem Bereich nichts von Anbietern, die sich auf NAS und iSCSI konzentrieren. Warum? Diese Anbieter verfolgen einen anderen Ansatz und haben ein anderes Wertangebot. Sie setzen SAS zur internen Anbindung in ihren Systemen ein. Von Dell und HP gibt es allerdings Angebote.

HP hat geradezu eine Führungsrolle mit dem eingenommen, was das Unternehmen im Bereich SAS für den Lowend-Bereich anbietet. Die MSA2000- und die X-Serie verwenden SAS-Laufwerke und bei der MSA2000 hat man die Wahl zwischen iSCSI, Fibre-Channel oder SAS-Verbindungen. Selbst in den größeren Scale-out-Systemen wie dem X9000 setzt HP intern auf SAS. HP packt SAS in die Server, auf das Serverboard, ebenso wie Dell und eine IBM. Die Serveranbieter sind es, die bei SAS aggressivere Ansätze verfolgen.

Storage-Insider.com: Wer setzt heute Shared Serial-attached SCSI ein?

Schulz: Da gibt es zwei Gruppen. Zum einen kleinere Unternehmen mit nur wenigen Servern – vielleicht mit zwei bis etwa acht Servern, je nach Konfiguration. Das sind Umgebungen, in denen iSCSI zu teuer ist.

Das andere Anwendungsgebiet ist die Arbeitsgruppe oder eine Abteilung in einem größeren Unternehmen mit einigen wenigen Servern, die eine geclusterte, hochverfügbare Umgebung möchten.

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