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Interview mit Greg Schulz, Gründer von The Server and StorageIO Group Shared SAS kann das Budget entlasten

Redakteur: Nico Litzel

Serial-attached SCSI (SAS), mehrfach genutzt, bietet sich für Unternehmen an, die die Vorteile eines Storage Area Network ohne die mit iSCSI und Fibre Channel verbundenen Kosten nutzen möchten. Greg Schulz, Gründer und Chefanalyst von The Server and StorageIO Group, berichtet im nachfolgenden Interview über die Vor- und Nachteile von Shared SAS.

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Storage-Insider.com: Was ist Shared Serial-attached SCSI?

Schulz: Unter SAS versteht man einerseits ein Interface, mit dem man Speicher an Server anbindet, und andererseits ist SAS auch ein Festplattentypus. Shared SAS ist eine Methode, mit der man ein Speicher-Array an mehrere Server anbinden kann.

Es gibt Shared SAS, daneben gibt es auch noch DAS, Direct Attached Storage (DAS), was bedeutet, einen Speicher über SAS-Kabel direkt mit zwei oder mehr Servern zu verbinden.

Storage-Insider.com: Welche Vorteile bietet Shared Serial-attached SCSI?

Schulz: Entweder hat man einen internen Speicher im Server, der direkt angebunden ist oder einen externen Speicher, der direkt angebunden ist und mehrfach genutzt wird. Wenn man normalerweise von mehrfach genutztem Speicher spricht, meint man ein SAN. Shared SAS ist eine Alternative.

Vorteile dieses Ansatzes sind ein vereinfachtes Management, einfachere Backups und eine bessere Auslastung. Virtuelle Server, ganz gleich ob von VMware, Hyper-V oder Xen, brauchen Shared Storage. Wenn Sie etwa VMotion zur Migration einer virtuellen Maschine von einer physischen zu einer anderen physischen Maschine im laufenden Betrieb einsetzen möchten, dann werden diese physischen Maschinen einen gemeinsam genutzten Speicher brauchen.

Storage-Insider.com: Ist Shared Serial-attached SCSI günstiger als ein SAN?

Schulz: Im Allgemeinen ja, Shared SAS sollte günstiger sein. Allerdings gibt es bei der Distanz Einschränkungen. Aber die meisten Server werden heute mit SAS auf dem Motherboard ausgeliefert, von daher wird man wahrscheinlich keinen SAS-Adapter mehr benötigen.

Shared SAS von Anbietern wie Dell, HP, IBM, Oracle/Sun und anderen hat, je nach Umsetzung, das Potenzial, in kleinen Lowend-Umgebungen noch günstiger zu sein als iSCSI.

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