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Prognosen von Scality für 2023 Sicherheitserwägungen sollen Data-Storage-Branche dominieren

Von Martin Hensel 3 min Lesedauer

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Der Objektspeicher- und Cloud-Spezialist Scality hat einige Prognosen für das laufende Jahr abgegeben. Demnach sollen Sicherheitsfragen die Data-Storage-Branche dominieren, während Intelligenz, Innovation und Integration zu Veränderungen führen.

Scality wagt einen Ausblick auf die Data-Storage-Entwicklungen des laufenden Jahres.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Scality wagt einen Ausblick auf die Data-Storage-Entwicklungen des laufenden Jahres.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Scality sah im vergangenen Jahr mehr Ransomware-Angriffe als je zuvor und zudem eine weitere Zunahme unstrukturierter Daten. Beides erschwert die Arbeit von IT-Teams. Dazu trägt auch das aktuelle Wirtschaftsklima bei, das von hohen Kosten und geopolitischer Ungewissheit geprägt ist. Dementsprechend befassen sich die diesjährigen Prognosen von Scality auch mit der Frage, wie Big-Data-Storage derartigen Herausforderungen begegnen kann.

„Datensicherheitsaspekte hatten für unsere Kunden schon immer hohe Priorität. Doch 2023 werden IT-Verantwortliche jede Lösung, also auch Daten-Storage, nach ihrer Fähigkeit bewerten, Daten vor den zahlreichen Bedrohungen zu schützen“, erklärt Paul Speciale, Chief Marketing Officer von Scality. Die Data-Storage-Branche habe sich vergangenes Jahr weiterentwickelt und nutze nun Fortschritte bei KI, Machine Learning, Hybrid Clouds und Edge Computing für mehr Datensouveränität und Flexibilität. Er erwartet, dass das Tempo in dieser Hinsicht anzieht und IT-Teams bereits lange angekündigte Funktionen für einen deutlichen Effizienzschub erhalten.

Blick in die Branchenglaskugel

Scality geht davon aus, dass Sicherheit zum wichtigsten Kriterium beim IT-Kauf wird – auch wenn es um Daten-Storage geht. Das Unternehmen erwartet, dass Big-Data-Storage-Lösungen die aktuellen Lücken bei mehrstufiger Sicherheit sowie der Erkennung und Unveränderbarkeit von Daten durch Intelligenz schließen werden. Dies dient unter anderem dem Schutz vor Ransomware und der schnellen Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs nach einer Attacke. KI-basierte Funktionen zur Anomalieerkennung werden sich demnach immer mehr durchsetzen.

Intelligenz spielt auch bei der Optimierung von Datensuchmethoden eine Rolle, die Anwender für Analysen und das Mining unstrukturierter Daten benötigen. Hier ist der Bedarf an leistungsfähigen Lösungen noch nicht gedeckt. Scality prognostiziert, dass Such- und Abfragefunktionen in Lösungen für unstrukturierte Datenspeicherung in diesem Jahr ausgereift sind und zum Teil von Standardzugriffsmethoden mit Sicherheit und Überwachung auf Enterprise-Niveau werden. Dies würde die Anwendungsentwicklung vereinfachen sowie Objektspeicherressourcen als zentrale Lösung für Storage und Abfragen unstrukturierter Daten etablieren.

Attacken bremsen Open-Source

Scality sieht eine hohe Verbreitung von Malware- und Ransomware-Angriffen, die Millionen an US-Dollar und unzählige IT-Zyklen beanspruchen. Kommerzielle Lösungen sind davor nicht sicher, und auch Abhängigkeiten von Open-Source-Software werden zunehmend zu einem Bedrohungsfaktor. Unternehmen müssten daher Technologien sorgfältig evaluieren und prüfen, ehe sie in großem Maßstab zum Einsatz kommen.

Weitere Entwicklungen sieht Scality in Sachen „Green Storage“: Hier sei mit Lösungen zu rechnen, die durch geringeren Energieverbrauch und hohe Speicherdichte Umwelt und Betriebskosten schonen. Zudem erwartet Scality eine immer nahtlosere Integration gemanagter Cloud-Services und Objekt-Storage. Konkret werden etwa erweitere Storage-APIs für verbessertes Monitoring und Reporting, schnellere Performance und optimale Datenplatzierung erwartet. Gleiches gilt für Partnerschaften zwischen Objekt-Storage-Anbietern und großen OEMs oder Managed-Service-Providern, um vollständig integrierte Privat-Cloud-S3-Storage-as-a-Service-Angebote bereitzustellen.

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