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Windows Server 2012 R2 und Windows 10 als Datenspeicher - wie geht´s?

Spaces im Rechenzentrum – virtueller Flug durch die Microsoft-Technik

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Fazit des Autors

Microsoft erreicht durch Software in Windows-Server also eine deutliche Optimierung der Datenspeicherung in großen Rechenzentren. Da für Storage Spaces und Storage Pools keine zusätzlichen Produkte erworben werden müssen und die Zugriffe bereits durch die CALs für den Zugriff auf den Server lizenziert sind, profitieren Unternehmen deutlich von Storage Spaces, ohne die Kosten für das Rechenzentrum erhöhen zu müssen.

Storage Spaces heben die Virtualisierung im Unternehmen auf eine neue Ebene und werden mit Windows 10 Server noch mehr verbreitet. Es lohnt sich in jedem Fall einen Blick auf die Möglichkeiten zu werfen.

Was können Storage Spaces?

Einfach ausgedrückt fassen Storage Pools die physischen Festplatten von Servern, iSCSI-Speicher, NAS- und SAN-Laufwerke zu einem einheitlichen Speicher zusammen und verwalten diesen. Der Server-Speicher wird dadurch virtualisiert und lässt sich wesentlich effizienter verteilen.

Mit Storage-Pools und Storage Spaces fassen Administratoren physische Laufwerke zu einem virtuellen Gesamtspeicher zusammen.(Bild:  Thomas Joos)
Mit Storage-Pools und Storage Spaces fassen Administratoren physische Laufwerke zu einem virtuellen Gesamtspeicher zusammen.
(Bild: Thomas Joos)

Auf Basis des Storage Pool teilen Administratoren den Speicher in kleine Bereiche, den Storage Spaces, auf und weisen diesen den einzelnen Server-Diensten und –Anwendungen als Speicherplatz zu. Dieser wird wie ein normales Laufwerk behandelt, liegt aber in einem Storage Space. Auf welcher physischen Festplatte die Daten gespeichert werden, spielt keinerlei Rolle, darum kümmert sich der Server.

Vorteil der Spaces ist, dass diese extrem leicht skalierbar sind. Wird zusätzlicher Speicherplatz benötigt, müssen Administratoren nur physische Festplatten hinzufügen und dem Space zuweisen. Es sind weder Kopieraktionen noch langwierige Konfigurationen notwendig.

Spaces können aber noch mehr. Wenn im Space auch SSD-Platten verbaut sind, erkennen das Windows Server 2012 R2 und Windows 10 Server. Häufig verwendete Daten werden dann auf die SSD ausgelagert, weniger häufige auf die langsameren Festplatten im Space.

Automatisierung im Betriebssystem

Diese Aufgaben werden vollkommen automatisiert durch das Betriebssystem vorgenommen. Spaces erleichtern also nicht nur die Verwaltung des Speichers und sorgen für eine deutliche Kostenminimierung, sondern erhöhen auch die Leistung.

In den Einstellungen für Storage Spaces lassen sich umfangreiche Einstellungen vornehmen.(Bild:  Thomas Joos)
In den Einstellungen für Storage Spaces lassen sich umfangreiche Einstellungen vornehmen.
(Bild: Thomas Joos)

Storage Spaces stehen darüber hinaus seit Windows Server 2012 R2 auch als Cluster-Speicher für den gemeinsamen Cluster-Zugriff zur Verfügung. Daher profitieren nicht nur herkömmliche Netzwerke von dieser Funktion, sondern auch große Rechenzentren.

Schneller Zugriff in Windows Server 2012 R2 und Windows 10 Server

Speichern Unternehmen Daten auf Servern mithilfe der Microsoft-Server in einem Storage Space und teilen einem Laufwerk einen Teil des Space zu, dann lässt sich dieser Teil als herkömmliche Netzwerkfreigabe zur Verfügung stellen. Wenn Server-Dienste wie „Hyper-V“ und „SQL Server 2012/2014“ auf diesen Freigaben Daten speichern, zum Beispiel Datenbanken oder virtuelle Server, stehen diese leistungsstark zur Verfügung.

Das liegt daran, dass die Storage Space-Funktionalität optimal zwischen Servern mit Windows Server 2012 R2 und Windows 10 Server zusammenarbeiten kann. Der Datenaustausch wird durch mehrere parallele Zugriffe und das „Server Message Block-Protokoll 3.0“ deutlich beschleunigt. Es lassen sich gar Prozessor- und Arbeitsspeicherdaten zwischen den beteiligten Servern austauschen.

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