Datacore SANsymphony-V R8 im Test, Teil 1

Speichervirtualisierung für anspruchsvolle Umgebungen

Seite: 2/5

Firma zum Thema

Getestet auf Windows-Server-2008-R2-Systemen

Für unseren Test haben wir drei Windows-Server-2008-R2-Systeme aufgesetzt, die jeweils zwei CPU-Cores, vier GigabyteRAM und 60 Gigabyte Festplattenplatz hatten. Zwei der Systeme wurden mit drei Netzwerkkarten ausgestattet – für das Management, die Mirror-Verbindung und die Anbindung der Hosts via iSCSI.

Der dritte Rechner – der als Replikationsziel diente – arbeitete nur mit zwei Netzwerkanschlüssen, da er keinen Mirror-Port benötigte. Als Speichermedien für den von SANsymphony-V verwalteten Storage-Pool kamen Festplatten zum Einsatz, die in den Servern vorhanden waren, es ist bei Bedarf aber auch problemlos möglich, externe Speichersysteme einzusetzen.

Bildergalerie

Konkret liefen in den Servern jeweils drei HDDs: auf der ersten befanden sich das Betriebssystem und die Software, die zweite wurde in den Storage Pool integriert und die dritte arbeitete als Buffer für die Replikation.

Was die Netzwerkkonfiguration anging, so arbeiteten bei uns die Management- und iSCSI-Interfaces im gleichen Subnetz, da wir den virtuellen Speicher von allen Rechnern im LAN aus erreichen wollten. In Produktivumgebungen dürfte es sinnvoller sein, separate Speichernetze aufzusetzen. Die Mirror-Verbindung realisierten wir für den Test als separates Netzwerk, das nur zwischen den beiden beteiligten Servern existierte.

Vor der Installation von SANsymphony-V ist es in iSCSI-Umgebungen wichtig, auf den Speicher-Servern den Microsoft-Hotfix zu installieren, der sich unter http://support.microsoft.com/kb/979711/en-us findet, da es ohne diesen in seltenen Fällen zu Bluescreens kommen kann.

Als Host, der auf den von SANsymphony-V bereitgestellten Speicher zugriff, verwendeten wir im Test übrigens einen Rechner, der unter Windows Server 2008 lief.

Die Installation

Um SANsymphony-V R8 auf einem Server einzuspielen, reicht es, die Setup-Routine aufzurufen und den Installationswizard abzuarbeiten. Der Wizard möchte lediglich wissen, welche Komponenten er einspielen soll, danach läuft das Setup durch (es ist dabei nur erforderlich, diversen Treiberinstallationen zuzustimmen).

Sobald die Software eingespielt wurde, fragt der Assistent nach einem Passwort für das „DcsAdmin“-Konto, das den Superuser-Account für SANsymphony-V darstellt, und schließt danach die Installation durch einen Neustart ab.

Noch kurz zur Komponentenauswahl: SANsymphony-V besteht aus den Komponenten „Managementkonsole“ und „Server“. Die Managementkonsole kann auf einem beliebigen System laufen, Administratoren haben also die Möglichkeit, entfernte Server von einer dedizierten Managementstation aus zu verwalten. Genauso existiert auch die Option, die Managementkonsole zusammen mit der Serverkomponente auf einem System zu installieren.

Für unseren Test spielten wir die Konsole und den Server auf Node eins ein, auf den beiden anderen Rechnern begnügten wir uns mit der Serverkomponente. Die Verwaltung des gesamten Systems lief dann über den ersten Node ab.

Weiter mit: Die Erstkonfiguration

(ID:2050534)