Datacore SANsymphony-V R8 im Test, Teil 1

Speichervirtualisierung für anspruchsvolle Umgebungen

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Die Erstkonfiguration

Nachdem der Neustart abgeschlossen und SANsymphony-V auf allen Servern in Betrieb war, riefen wir die Verwaltungskonsole auf und verbanden uns mit dem lokalen Node. Dazu reichte es, als Zielserver „localhost“ anzugeben und das Häkchen bei „Use default credentials“ gesetzt zu lassen. Dann verbindet sich die Konsole über das Standardanmeldekonto „DcsAdmin“ mit dem Server.

Nach dem Login landet der Administrator in einem Verwaltungswerkzeug, das vom Aufbau her stark an aktuelle Microsoft-Office-Versionen, vor allem an Outlook 2010, erinnert. Am oberen Bildschirmrand befindet sich ein Ribbon, über das die Benutzer einen schnellen Zugriff auf die im jeweiligen Kontext relevanten Befehle erhalten.

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Links finden sich Baumstrukturen, die die Speicherserver und die Hosts umfassen, die den virtualisierten Speicher nutzen (ähnlich wie die Postfächer bei Outlook). So ist es möglich, schnell auf einzelne Systeme zuzugreifen.

Ähnlich wie neuere Windows-Server-Systeme begrüßt SANsymphony-V die zuständigen Mitarbeiter nach dem ersten Login mit einer Getting-Started-Page, auf der die Schritte aufgeführt werden, die nötig sind, um die Speichervirtualisierungslösung in Betrieb zu nehmen. Arbeiten die Administratoren diese Liste durch, so verfügen sie am Ende über eine Server-Group mit Mirror-Funktion und mindestens einen Host, der auf eine virtuelle Festplatte zugreift.

Die einzelnen Punkte der Startseite lassen sich später im laufenden Betrieb jederzeit erneut aufrufen, sie spielt also durchaus auch eine wichtige Rolle bei der täglichen Arbeit mit der Virtualisierungsplattform.

Sieben Arbeitsschritte

Konkret umfasst die Getting-Started-Page sieben Arbeitsschritte. Der erste Schritt besteht darin, zunächst einmal zusätzliche Benutzerkonten zum Zugriff auf das Managementwerkzeug anzulegen, damit die Anwender nicht immer mit dem DcsAdmin-Account arbeiten müssen.

SANsymphony-V unterscheidet bei den Benutzerrechten zwischen „Owner“ und „Reader“, es ist also auch möglich, User zu definieren, die die Speicherkonfiguration zwar einsehen, aber nicht modifizieren können. Beim Anlegen der Benutzerkonten müssen die entsprechenden Windows-Accounts übrigens bereits auf dem Server vorhanden sein – entweder als lokale oder als Domänenkonten.

Wenn die Konfiguration der Benutzerkonten abgeschlossen wurde, geht es an das Anbinden des zweiten Servers für das Mirroring. Dieser Schritt ist demzufolge nur erforderlich, wenn eine Mirror-Konfiguration gewünscht wird. Auf unserem dritten System, das lediglich für die Replikation zum Einsatz kam, verzichteten wir darauf.

Um den Mirror-Server hinzuzufügen, genügt es, den jeweiligen Servernamen oder die dazugehörige IP-Adresse anzugeben. Zum Zeitpunkt der Mirror-Konfiguration muss allerdings bereits ein Fibre-Channel- oder iSCSI-Link zwischen den beiden betroffenen Rechnern existieren.

Weiter mit: Festlegen der Port-Roles

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