HP SAN Virtualization Services Platform (SVSP)

Speichervirtualisierung mit vielen Zusatzfunktionen

14.07.2010 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Nico Litzel

Die wichtigsten Bausteine der SAN Virtualization Services Platform sind die Data-Path-Module, die Verwaltungsserver und eine Verwaltungskonsole.
Die wichtigsten Bausteine der SAN Virtualization Services Platform sind die Data-Path-Module, die Verwaltungsserver und eine Verwaltungskonsole.

Die Speichervirtualisierung im Netzwerk bietet viele Datendienste für ein heterogenes Speicherumfeld. Auf Basis der Outband-Appliance HP SVSP ist auch ausreichende Skalierbarkeit gewährleistet.

HP SAN Virtualization Services Platform (SVSP) ist ein System zur Storage-Virtualisierung. Zu dessen wichtigsten Funktionen gehören die Vereinfachung von Datenmigration, Replikation und Backup. Daneben sorgt SVSP für eine bessere Auslastung des Speichers durch die Virtualisierung.

Die zentrale Hardware SVA ist durch die Übernahme des Startups StoreAge in den Besitz von LSI Logic gekommen und wurde hier zu einer leistungsfähigen Outband-Appliance weiterentwickelt. Zusammen mit Hewlett-Packard wurde daraus die SAN Virtualization Services Plattform, die aus folgenden Komponenten besteht:

  • Einem Controller, der die Virtualisierungsfunktionen und damit verbundenen Dienste übernimmt. Dieses Modul wird von HP als Data Path Modul (DPM) bezeichnet. Die Hardware des Controllers benutzt applikationsspezifische ICs, die zur geringen Latenzzeit von maximal vier Mikrosekunden beitragen. Den Durchsatz beziffert der Hersteller auf 6,4 Gigabyte pro Sekunde und 950.000 I/O-Operationen pro Sekunde. Die DPMs liegen im Datenpfad, werten aber im Gegensatz zu Inband-Appliances allein die Steuerbefehle aus.
  • Die zweite Komponente ist der Virtualization Services Manager (VSM). Der Management Server stellt das Verwaltungsmodul für die SVSP dar. Er übernimmt die Kontrolle über die Datendienste und legt die Arbeitsweise der Data Path Module fest. Die Konfigurationsdaten der LUNs aller verwalteten Speicherarrays liegen in einer integrierten Datenbank. Der Management Server schleust über den Control Path seine Anweisungen an die Data-Path-Module. Der Management Server wird auf einem Standard-X86-Proliant ausgeführt.

Aus Gründen der Ausfallsicherheit werden sowohl das DPM als auch der VSM paarweise verwendet. Dabei werden jeweils Cluster gebildet, die das System gegen Ausfälle absichern. Wird mehr Leistung benötigt, lassen sich weitere DPMs dazu schalten. Es empfiehlt sich, die einzelnen Knoten in unterschiedlichen Brandabschnitten einzusetzen. Dies sorgt dafür, dass das gesamte Speichersubsystem auch bei einem Ausfall einer Site weiterhin funktionsfähig bleibt. Positiv auf die Skalierbarkeit wirkt sich außerdem aus, dass das System nur einen geringen Anteil der Steuerdaten (unter 5 Prozent) verarbeiten muss.

Funktionsumfang und Leistungsspektrum

Die SVSP übernimmt mehrere Aufgaben. Die wichtigsten Funktionen sind:

  • Virtualisierung des Speichers über Herstellergrenzen hinweg
  • Unterstützung von Virtualisierungsfunktionen durch die Integration in den Hypervisor
  • Absicherung des Speichersystems für den Fehlerfall durch mehrere integrierte Funktionen wie etwa einem transparenten Failover
  • Vereinfachung der Datenmigration zwischen unterschiedlichen Speichersystemen
  • Konsolidierung des Speichers

Weiter mit: Virtualisierungsfunktionen der SVSP

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