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Auszug aus dem IBM Storage System Kompendium

Tivoli Storage Manager – die Erfolgsgeschichte der ersten 20 Jahre, Teil 2

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Die Gründung von Internet-Foren und Benutzergruppen

Die Abkürzung ADSM ist heute noch ein weitverbreitetes Synonym für Tivoli Storage Manager und man entdeckt immer wieder Bereiche im Umfeld von TSM, in denen diese alte Produktbezeichnung noch benutzt wird. So z. B. im bekannten ADSM-L Internet User-Forum (www.adsm.org), das zu Beginn der 90er-Jahre vor allem aus der großen Benutzergruppe der Universitäten heraus gegründet wurde und bis heute als Wissensdatenbank und Kommunikationsplattform für alle ADSM/TSM-Interessierten im Internet gepflegt wird.

Erfahrungsaustausch

In dieser Zeit (1994) begannen sich auch in Deutschland Benutzergruppen zu bilden wie der GSE-Arbeitskreis „Storagemanagement“ (www.gsenet.de), in den Anfängen geleitet vom Chairman Franz-Xaver Maier und seit 2003 aktiv gelebt von seinem Nachfolger Gerd Becker (IBM-Geschäftspartner Empalis). Hier treffen sich in Deutschland zweimal im Jahr an drei aufeinander folgenden Tagen interessierte Kunden bei Vorträgen und Erfahrungsaustausch zu den Themen Mainframe Storage, Open System Storage und TSM.

Der erste ADSM Large European Sites (ALES) Workshop wurde 1994 in Karlsruhe abgehalten, initiiert durch die Universitäten Karlsruhe und Heidelberg, namentlich Prof. Dr. Gerhard Schneider, Klaus Dilper und Rolf Bogus, ein Erfahrungsaustausch von großen europäischen ADSM-Benutzern aus dem universitären, wissenschaftlichen und kommerziellen Kundenkreis.

In der Folge entstand daraus das seither alle zwei Jahre stattfindende TSM Symposium (Karlsruhe 1994 bis 1998, Oxford 1999 bis 2007 – Initiator Sheelagh Treweek, Königswinter/Petersberg 2009 – Initiator Claus Kalle, Uni Köln) mit mehr als 200 internationalen Teilnehmern und Sprechern aus dem Teilnehmerkreis, von Geschäftspartnern, Software-Herstellern und aktiver personeller Unterstützung durch die TSM-Labors (u. a. Paul Bradshaw, Andy Raibeck und ab 1999 Dave Cannon).

  • März 1994 – 1. ALES Workshop Karlsruhe
  • April 1996 – 2. ADSM Workshop Karlsruhe
  • September 1998 – 3. ADSM Workshop Karlsruhe
  • September 1999 – ADSM Symposium Oxford: Meeting the Challenge
  • September 2001 – TSM Symposium Oxford: Managing The Impossible
  • September 2003 – TSM Symposium Oxford: A New Perspective
  • September 2005 – TSM Symposium Oxford: Facing The Future
  • September 2007 – TSM Symposium Oxford: Preparing The Path
  • September 2009 – TSM Symposium Köln/Petersberg: Experience The Challenge

Durch die Verwendung von „common code“ wurde ADSM V2.1 im Laufe eines Jahres bis November 1996 um die Server-Plattform OS/400, VSE und um eine Reihe von Client- und Anwendungsplattformen erweitert.

  • Hewlett-Packard HP-UX 10.01
  • SunOS und Sun Solaris
  • Windows NT and Windows 95
  • Apple Macintosh Windows 32-bit client
  • NCR UNIX SVR4 3.0 und NCR EWS-UX/V
  • Bull DPX/2 und Bull AIX
  • Digital UNIX
  • Siemens Nixdorf SINIX 386/486 und SINIX RISC
  • SCO UNIX386 und SCO Open Desktop
  • Sequent PTX
  • Silicon Graphics IRIX
  • Pyramid Nile (via SINIX RISC)
  • Open Edition MVS
  • AS/400 API-Client für BRMS
  • Lotus Notes 4.1
  • HSM-Client für AIX und Solaris 2.5
  • Cray UNICOS und Fujitsu UXP als Service Offering

Weiter mit: Der „Lotus Notes Backup Agent“

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