Anbieter zum Thema
Referenzen und gute Erfahrungen
Da zu diesem Zeitpunkt die i12 GmbH, ein Content-Provider aus dem Verivox-Netzwerk, bereits seit drei Jahren zufriedener Kunde von Host Europe war, kamen auch die Kölner mit vier weiteren Dienstleistern in die engere Auswahl. Dass die Wahl letztlich auf Host Europe fiel, lag an einer Vielzahl von Gründen: Zum einen punkteten die Kölner durch ihre moderne Infrastruktur und ihre Referenzen. Dass Host Europe zeigen konnte, dass sie auch größere Infrastrukturen ausfallsicher betreiben, war für Verivox ein zentrales Auswahlkriterium. Und zum anderen war das Angebot von Host Europe auch „preislich sehr konkurrenzfähig“.
Redundanz bei allen Komponenten
Die Ausfallsicherheit der Web-Infrastruktur besitzt für Verivox oberste Priorität. Deshalb sind sämtliche Komponenten redundant vorhanden. Sollte einmal ein Gerät ausfallen, so stellen weitere Geräte die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Webseite sicher.
Der Verivox-Traffic gelangt über Firewalls (Cisco ASA 5520) und Loadbalancer (Big-IP 1500 von F5 Networks) zu den Managed Switches, welche die Anfragen auf die 20 Webserver vom Typ Dell PowerEdge R410 verteilen. Weitere acht Datenbankserver und zwei Active-Directory-Systeme (Dell PowerEdge R710) stellen die Grundpfeiler der Umgebung dar.
Die Anbieterinformationen für die Datenbanken lagern auf einem SAN, das aus mehreren Dell-Equallogic-PS6000XV-Systemen besteht. Die Kundendaten beherbergt ein NAS (Dell NX4) in Form eines Common Internet File Systems (CIFS). Auf speziellen Wunsch von Verivox wurde noch eine „Google Mini Search Appliance“ hinzugefügt, die den Webtraffic auswertet.
Ein Backup-Server (Dell PowerEdge R710), der neben den Datenbanken auch die Server-Konfigrationen und Betriebssysteme im laufenden Betrieb auf Festplatte sichert (Dell Powervault MD1000), komplettiert die Web-Infrastruktur. Dedizierte Firewall, Loadbalancer, Managed Switch und SAN sind jeweils redundant vorhanden und garantieren so eine sehr hohe Ausfallsicherheit.
Die Kommunikation innerhalb des internen LANs erfolgt über 500 Mbit/s-Leitungen. Sollte der Webtraffic auf Verivox.de weiter ansteigen oder sollte ein Rechner unerwartet ausfallen, so stehen weitere zwölf Standby-Webserver bereit, die jederzeit in das interne LAN aufgenommen werden können. In Kürze wird die Verivox-Zentrale in Heidelberg über eine Standleitung an das Host-Europe-Rechenzentrum in Köln angebunden. Dann ist sichergestellt, dass die Verivox-Entwickler ihre Webapplikationen jederzeit und schnell für Wartungsarbeiten und Updates erreichen.
Die Tatsache, dass die aktuell genutzte Webinfrastruktur von Verivox trotz steigender Besucherzahlen mit 28 statt zuvor mit 39 Servern auskommt, ist schnell erklärt: Die neuen Web- und Datenbankserver sind allesamt mit je zwei leistungsstarken Intel-Quad-Core-Prozessoren und zwölf Gigabyte (Webserver) oder 24 Gigabyte (Datenbankserver) Arbeitsspeicher ausgestattet. Da Stromverbrauch und Kühlungsbedarf – fast unabhängig von der Prozessorleistung – nahezu linear mit der Zahl der Rechner steigt und die Kosten hierfür für einen Gutteil der Hosting-Gesamtkosten verantwortlich sind, erklärt sich hiermit auch die Ersparnis für Verivox. Wenige, dafür leistungsfähigere, Server sind schlichtweg günstiger im Unterhalt als viele ältere Rechner.
(ID:31422270)