Cloud-basierte Analysen lokal bereitstellen Vertica integriert NetApp StorageGRID

Von Martin Hensel

Die Analyseplattform Vertica hat die Integration von NetApp StorageGRID bekanntgegeben. Die Kombilösung ermöglicht Unternehmen unter anderem On-Premises-Analytics, Machine Learning und Objektspeicherung.

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Vertica hat NetApp StorageGRID in seine Plattform integriert.
Vertica hat NetApp StorageGRID in seine Plattform integriert.
(Bild: Vertica)

Mit der Integration will Vertica die Vorteile Cloud-nativer Analysen auch in On-Premises-Umgebungen zugänglich machen. Datengetriebene Unternehmen sollen damit Kapazität und Leistung dynamisch innerhalb ihrer eigenen Rechenzentren skalieren können.

„Die neue NetApp-Integration soll es unseren gemeinsamen Kunden ermöglichen, ihre individuelle Analytics- und Machine-Learning-Strategie den aktuellen Gegebenheiten anzupassen – heute und in der Zukunft“, erklärt Colin Mahony, Senior Vice President und General Manager von Vertica. Ab sofort könne jedes Unternehmen Verticas Cloud-optimierte Architektur mit NetApps StorageGRID sowohl in Rechenzentren als auch in Private Clouds betreiben, um die individuellen Anforderungen zu erfüllen.

Funktionen im Überblick

Unternehmen haben dank der StorageGRID-Integration Zugriff auf Cloud-native Analytics, unabhängig vom Speicherort ihrer Daten. Dadurch umgehen sie Risiken, die ansonsten mit einer Cloud-Migration einhergehen würden. Mittels der Scale-Out-Architektur von StorageGRID lassen sich Kapazität und Performance dynamisch skalieren. Somit eignet sich die Lösung auch für Datenbanken im Tera- und Petabyte-Bereich. Workloads lassen sich auf Basis der Anforderungen bestimmter Abteilungen und Anwendungsfälle trennen, ohne dabei mit der Vertica Unified Analytics Platform um Ressourcen zu konkurrieren. Durch die Trennung der Compute- und Storage-Architektur von Vertica im Eon-Modus können Administratoren StorageGRID als primäres Data-Warehouse-Repository oder Data Lake verwenden.

Nutzer können außerdem Data-Lifecycle-Optimierungen vornehmen. Dies umfasst beispielsweise die Feinabstimmung von Datenverfügbarkeit, Performance, Aufbewahrung und Speicherkosten mittels der Metadaten-basierten Richtlinien von StorageGRID. Laut Vertica werden Anfragen zehn- bis 25-mal schneller als in herkömmlichen Datenbanken verarbeitet. Zudem stehen optimierte Datenbankoptionen wie Workload Balancing, verbessertes Node Recovery und schnellere Bereitstellung von Rechenleistung zur Verfügung.

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