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Symbolische Verknüpfung Was ist ein Softlink / Symlink?

Von Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber 2 min Lesedauer

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Ein Softlink ist eine auf eine Datei oder ein Verzeichnis verweisende Verknüpfung. Es handelt sich um eine kleine Datei mit dem Zielpfad zum verknüpften Verzeichnis oder zur verknüpften Datei. Werden die mit dem Softlink verknüpfte Datei oder das Verzeichnis gelöscht, bleibt der Softlink bestehen, verweist aber ins Leere.

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.(Bild:  © aga7ta - Fotolia)
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

Alternative Begriffe für Softlink sind Symlink, symbolischer Link oder symbolische Verknüpfung. Bei einem Softlink handelt es sich um eine Verknüpfung, die auf eine Datei oder ein Verzeichnis verweist. Über diese Verknüpfung kann auf die Datei oder das Verzeichnis zugegriffen werden.

Softlinks sind in der Regel kleine Dateien, die den Datei- oder Verzeichnispfad als Wegweiser zur verknüpften Datei oder zum verknüpften Verzeichnis enthalten. Die Softlinks selbst lassen sich wie Dateien behandeln und an beliebigen Stellen eines Dateisystems anlegen oder speichern. Die Verweise funktionieren dateisystemübergreifend.

Alle gängigen Betriebssysteme wie Unix, Linux, Windows oder macOS und andere bieten die Möglichkeit, Softlinks zu erstellen. In den grafischen Benutzeroberflächen der Betriebssysteme sind die Softlinks durch spezielle Symbole, die meist einen kleinen Pfeil enthalten, zu erkennen. Auf der Kommandozeilenebene haben die Softlinks eine eigene Dateiendung, zum Beispiel „.lnk“. Softlinks sind eine einfache und platzsparende Möglichkeit, den Zugriff auf Dateien aus verschiedenen Verzeichnissen heraus zu ermöglichen.

Die typischen Eigenschaften eines Softlinks

  • Ein Softlink ist eine symbolische Verknüpfung mit einer Datei oder einem Verzeichnis,
  • es handelt sich um kleine Dateien mit den Pfadangaben zum Ziel,
  • Softlinks sind an den Dateiendungen und Dateisymbolen zu erkennen,
  • Softlinks lassen sich dateisystemübergreifend anlegen,
  • beim Löschen oder Verschieben der verknüpften Datei oder des verknüpften Verzeichnisses bleiben die Softlinks erhalten, verweisen aber ins Leere,
  • Softlinks lassen sich ohne Auswirkungen auf die verknüpfte Datei oder das verknüpfte Verzeichnis bearbeiten und löschen.

Abgrenzung zum Hardlink

Eine weitere Verknüpfungsart einer Datei ist der sogenannte Hardlink, auch als feste oder physische Verknüpfung bezeichnet. Hard- und Softlinks unterscheiden sich in einigen Eigenschaften und Merkmalen. Ein Hardlink ist eine zweite Repräsentation einer Datei eines Dateisystems. Er verweist auf den tatsächlichen physischen Speicherort beziehungsweise den Inode der Datei. Durch einen Hardlink erhält eine Datei einen weiteren Dateinamen in einem beliebigen Verzeichnis eines Dateisystems. Er kann aus diesen Verzeichnissen heraus angesprochen werden, ohne dass eine weitere Kopie der Datei auf dem Datenträger angelegt werden muss.

Im Gegensatz zu einem Softlink wirken sich alle Änderungen an der verknüpften Datei auf alle auf sie verweisende Hardlinks aus. Hardlinks spiegeln immer den aktuellen Zustand der Zieldatei wider. Ein Löschen der Zieldatei führt nicht wie bei Softlinks zu ins Leere zeigenden Verknüpfungen. Ein weiterer Unterschied zum Softlink ist, dass sich Hardlinks nur innerhalb des gleichen Dateisystems anlegen lassen. Softlinks hingegen funktionieren dateisystemübergreifend.

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