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Speichertipp: Kostenloses Tool CPU-Z bringt RAM-Typ im PC in Erfahrung Welcher RAM ist verbaut – DDR4 oder DDR5?

Von Thomas Joos 3 min Lesedauer

Oftmals ist es für die Analyse eines Computers und dessen Leistungsmessung interessant herauszufinden, welche Art von RAM-Riegel verbaut sind. Dazu kann das Tool CPU-Z genutzt werden.

Das kostenlose Software-Tool CPU-Z gibt Aufschluss über den verbauten Arbeitsspeicher.(Bild:  ©Huseyin Asliyuce, Getty Images via Canva.com)
Das kostenlose Software-Tool CPU-Z gibt Aufschluss über den verbauten Arbeitsspeicher.
(Bild: ©Huseyin Asliyuce, Getty Images via Canva.com)

Um herauszufinden, welche Art von Arbeitsspeicher in einem PC verbaut ist, kann das kostenlose und portable Tool CPU-Z zum Einsatz kommen. Das Auslesen des Arbeitsspeicher-Typs geht einfach auf der Registerkarte „Memory“. Dadurch können Anwender oder Admins schnell herausfinden, ob zum Beispiel DDR4- oder DDR5-Riegel in einem Rechner verbaut sind.

Natürlich zeigt das Tool auch an, wenn ältere Speicherriegel verbaut sind. Bis DDR3 kann das der Taskmanager in Windows auch auf der Registerkarte „Arbeitsspeicher“. Mit DDR4 und DDR5 geht das mit dem Taskmanager leider nicht mehr.

Bildergalerie

Unterschiede bei der Geschwindigkeit von RAM-Riegeln in aller Kürze

DDR1 (Double Data Rate 1): DDR1 war der erste Typ des DDR-RAMs und kam um die Jahrtausendwende auf den Markt. Die typischen Taktfrequenzen für DDR1 liegen zwischen 100 MHz und 200 MHz, was effektive Datenraten von 200 MT/s bis 400 MT/s ermöglicht. DDR1-Speicherriegel arbeiten mit einer Spannung von 2,5 Volt.

DDR2 (Double Data Rate 2): DDR2, eingeführt etwa 2003, verbesserte die vorherige Generation, indem die Taktrate auf 200 MHz bis 533 MHz erhöht wurde, was zu effektiven Datenraten von 400 MT/s bis 1066 MT/s führt. DDR2 reduzierte auch die Spannung auf 1,8 Volt, was eine geringere Leistungsaufnahme zur Folge hatte.

DDR3 (Double Data Rate 3): DDR3, welche um 2007 populär wurde, setzte die Trends zu höheren Taktraten und geringerer Spannung fort. Mit Taktfrequenzen von 400 MHz bis 1.066 MHz erreichte DDR3 effektive Datenraten von 800 MT/s bis 2.133 MT/s bei einer weiter reduzierten Spannung von 1,5 Volt.

DDR4 (Double Data Rate 4): Mit der Einführung von DDR4 um 2014 wurden noch höhere Geschwindigkeiten und Effizienzsteigerungen erzielt. DDR4-Speicher arbeitet mit Taktfrequenzen von 800 MHz bis 1.600 MHz, was zu Datenraten von 1.600 MT/s bis 3.200 MT/s führt. Die Spannung wurde weiter auf 1,2 Volt gesenkt.

DDR5 (Double Data Rate 5): DDR5, der neueste Standard, der ab etwa 2020 eingeführt wurde, verdoppelt nahezu die Geschwindigkeiten von DDR4. Mit Frequenzen, die von 1.600 MHz bis über 2.400 MHz reichen, erreicht DDR5 Datenraten von 3.200 MT/s bis über 6.400 MT/s. Darüber hinaus bietet DDR5 Verbesserungen bei der Energieeffizienz und bei der Handhabung größerer Datenvolumen durch Features wie die Einführung von On-Die ECC (Error Correcting Code).

DDR6 (Double Data Rate 6): DDR6 RAM befindet sich noch in der Entwicklungsphase, wobei Samsung plant, die endgültige Spezifikation 2024 fertigzustellen, mit einer erwarteten kommerziellen Verfügbarkeit nach 2025. DDR6 soll erhebliche Geschwindigkeitssteigerungen gegenüber DDR5 bieten, mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 12.800 Mbps nach JEDEC-Standards und sogar bis zu 17.000 Mbps bei übertakteten Modulen.

RAM-Typ in CPU-Z auslesen

Nach dem Start von CPU-Z zeigt das Tool auf der Registerkarte „Memory“ an, ob DDR4- oder DDR5-Riegel im Gerät verbaut sind. Auch die Gesamtgröße des Arbeitsspeichers ist hier zu sehen. Informationen zu den einzelnen Speicherriegeln zeigt CPU-Z wiederum auf der Registerkarte „SPD“ an. Hier ist oft auch der Hersteller des Moduls zu erkennen.

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