Sicherheitsanforderungen wachsen durch Bedrohungen wie Kriminalität und Terrorismus. Herkömmliche Überwachungssysteme reichen oft nicht mehr aus. Moderne Lösungen setzen auf künstliche Intelligenz (KI) und datengetriebene Analyseverfahren, die Risiken frühzeitig erkennen. In Kombination mit nachhaltigen Speicherstrategien entsteht so eine neue Generation von Sicherheitsarchitekturen.
Technologische Innovationen, politische Förderprogramme sowie das steigende Bedürfnis nach Sicherheit im privaten und beruflichen Umfeld befeuern das Wachstum im Markt für Videoüberwachungssysteme.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Der Markt für Videoüberwachungssysteme wächst stetig. Allein in Berlin kommen auf 1.000 Einwohner 6,3 öffentliche Überwachungskameras – was die deutsche Hauptstadt in die Top-10 der global am stärksten überwachten Großstädte katapultiert. Technologische Innovationen, politische Förderprogramme sowie das steigende Bedürfnis nach Sicherheit im privaten und beruflichen Umfeld befeuern diese Entwicklung. Besonders der Trend hin zu intelligenten, vernetzten Systemen verstärkt den Bedarf an Lösungen, die nicht nur schützen, sondern gleichzeitig Daten wertschöpfend nutzbar machen.
KI verändert Überwachungssysteme in allen Branchen
Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Künstliche Intelligenz. KI-gestützte Überwachungssysteme entlasten menschliche Operatoren, analysieren große Datenmengen in Echtzeit und ermöglichen so eine völlig neue Dimension der Gefahrenprävention. Ob im Einzelhandel, wo sie Kundenströme analysieren und potenzielle Diebstähle erkennen, oder im Gesundheitswesen, wo sie zur Patientensicherheit beitragen – intelligente Überwachungslösungen sind zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden.
Auch Industrie, Bildungswesen und Behörden profitieren: Produktionsprozesse lassen sich durch die frühzeitige Erkennung von Anomalien optimieren, Campusgelände werden sicherer, und im städtischen Raum können Verkehrskameras mithilfe von KI Unfälle erkennen und Notfalldienste gezielt lenken. In all diesen Bereichen entstehen wertvolle Daten, die nicht nur zur akuten Gefahrenabwehr dienen, sondern auch strategische Entscheidungen unterstützen.
Diese Entwicklung zeigt: Sicherheit ist zunehmend datenbasiert. Damit steigt die Relevanz leistungsfähiger Speicher- und Datenmanagementlösungen, die den Anforderungen an Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Datensicherheit gerecht werden.
Speicherlösungen müssen mitwachsen
Die Datenmengen, die durch moderne Überwachungslösungen erzeugt werden, sind enorm – und sie wachsen exponentiell. Herkömmliche Speicherarchitekturen stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Gefragt sind flexible und performante Systeme, die sowohl kurzfristigen Datenzugriff als auch langfristige Archivierung zuverlässig ermöglichen. In der Praxis bewährt sich vor allem ein hybrider Cloud-Ansatz: Die Kombination aus lokaler Infrastruktur und Cloud-Skalierung bietet sowohl Sicherheit als auch Effizienz.
Dabei spielen klassische Festplattenspeicher (HDDs) eine zentrale Rolle. Technologische Fortschritte bei der Flächendichte der einzelnen Magnetscheiben in Festplatten ermöglichen heute die Speicherung deutlich größerer Datenmengen auf gleicher Fläche; das spart Kosten, reduziert den Platz- und Energieverbrauch und schafft neue Spielräume bei der Planung von Speicherarchitekturen. Vor allem im Überwachungsbereich ist die Nachfrage nach hochkapazitiven, robusten und energieeffizienten Speicherlösungen enorm – und wird es auch bleiben.
Nachhaltigkeit wird zum Muss – auch bei der Datenspeicherung
Parallel zur exponentiell wachsenden Datenflut durch KI steigt nicht nur der Bedarf an Speicherlösungen, sondern auch die Verantwortung, diese ressourcenschonend zu einzusetzen. Eine aktuelle Seagate-Studie zeigt, dass bei 96,7 Prozent der Unternehmen die Nachfrage nach Datenspeicherlösungen aufgrund von KI gestiegen ist, während gleichzeitig 63,3 Prozent der Führungskräfte den Energieverbrauch als eine der größten Sorgen ansehen. Trotz dieser Besorgnis fließt die Nachhaltigkeit noch nicht ausreichend in Kaufentscheidungen ein.
Noch immer orientieren sich viele Organisationen an starren Austauschzyklen, was dazu führt, dass funktionstüchtige Hardware vorschnell ausgemustert wird. Das verursacht nicht nur unnötigen Elektroschrott, sondern birgt auch Sicherheitsrisiken, wenn Daten nicht zuverlässig gelöscht werden.
Durch zertifizierte Datenlöschverfahren und Wiederverwertung lässt sich die Lebensdauer von Festplatten deutlich verlängern – ein Ansatz, der ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Effizienz verbindet. Moderne Speicherstrategien sollten daher nicht nur auf Skalierbarkeit und Zugriffsgeschwindigkeit setzen, sondern Nachhaltigkeit fest integrieren – als Teil zukunftsfähiger Sicherheitskonzepte.
Fazit: Zukunftsfähige Sicherheit erfordert smarte Entscheidungen und Zusammenarbeit
Die Herausforderungen im Sicherheitsumfeld sind komplex und dynamisch – ebenso wie die Technologien, die sie adressieren. Um das volle Potenzial moderner Überwachungslösungen auszuschöpfen, braucht es enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Technologieanbietern. Viele der erfolgreichsten Anwendungen entstehen heute in Partnerschaft – sei es in der Stadtverwaltung, in der Industrie oder im Bildungsbereich. Diese Kooperationen ermöglichen es, Ressourcen zu bündeln, Fachwissen zu teilen und Daten verantwortungsvoll gemeinsam zu nutzen.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Die intelligente Vernetzung von KI, Überwachungstechnologie und Datenspeicherung eröffnet neue Möglichkeiten, Sicherheit effizienter, präziser und vorausschauender zu gestalten. Doch der technologische Fortschritt allein reicht nicht aus. Unternehmen, Behörden und Institutionen müssen bewusst investieren: in leistungsstarke Speicherlösungen, in nachhaltige Praktiken und in partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Wer diese Komponenten frühzeitig zusammenbringt, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil – nicht nur in Sachen Sicherheit, sondern auch im verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Daten, Ressourcen und gesellschaftlichen Erwartungen.
* Der Autor: Vincent Oostlander, Director EMEA Solution Sales bei Seagate Technology
Aktuelles eBook
Speichern am Netzwerkrand: Edge-Storage
eBook „Edge-Storage“
(Bild: Storage-Insider)
Speicherkapazitäten am Netzwerkrand werden immer häufiger genutzt, denn die Zahl der Geräte, die am Edge eingesetzt werden, vervielfacht sich. Ein Edge-Storage kann dabei vielfältig verwendet werden.
Die Themen im Überblick:
Einsatzbereiche: Der Netzwerkrand ist (fast) überall
Technologien bei der Edge-Storage-Nutzung
Lösungen, Produkte und Kostenaspekte von Edge-Storage