IT-Consumerization – wenn der mobile Client seine Leistung aus der Cloud bekommt

Wie man virtuelle Clients und Selfservice in Einklang bringt

Seite: 2/3

Firma zum Thema

Im Sommer 2010 folgte eine vergleichende Machbarkeitsstudie der für den Infrastruktur-Stack notwendigen Komponenten Netzwerk, Storage und Server. Wie gut funktioniert die komplexe Kommunikation zwischen physischer Hardware, Virtualisierungsschichten und Business-Applikationen? Wie steht es um die für Outsourcing Services unabdingbare Performance und Stabilität?

Eine Komplettlösung boten Cisco, Netapp und VMware mit FlexPod an. FlexPod ist ein validiertes, einheitliches und vorab getestetes Datacenter „Out of the Box“, das für eine Reihe von Applikationen optimiert und für virtuelle Infrastrukturen und Umgebungen mit sicherer Mandantenfähigkeit konfiguriert wurde.

Die Lösungskomponenten

Den Kern bildet eine flexible, skalierbare Shared IT-Infrastruktur aus Cisco Unified Computing System (UCS) Blade Servern, Cisco Nexus Switchen und Netapp Unified Storage. Daraus wird in Kombination mit VMware-Lösungen ein Cloud-fähiges Rechenzentrum im Rack-Format: VMware vSphere built on FlexPod.

„Für unsere Managed Workplace Services haben wir mit Flexpod als dynamische Infrastruktur für Citrix XenDesktop die optimale Lösung gefunden“, so Tobias Geber-Jauch. „Und das gilt nicht nur für die einzelnen Komponenten, sondern auch für die Gesamtlösung sowie den Support. Cisco, NetApp und VMware haben uns beim Aufbau mit ihrem Knowhow umfassend unterstützt.“

Es besteht ein übergreifendes Support-Modell der drei Hersteller, die bei technischen Fragen gemeinsam die Lösung erarbeiten. Zuständigkeitsfragen kommen erst gar nicht auf, da der Kunde einen dedizierten Ansprechpartner erhält.

Serverprofile vereinfachen Replizierung von VMs

Für Cisco UCS sprach unter anderem das Profilkonzept, über das sich per Mausklick einfach und zeitsparend zusätzliche Server bereitstellen lassen. Beim Storage waren Manageability und Effizienz die Schlüsselkriterien. Hier war die Netapp Unified-Architektur anderen Storage-Systemen mit NASGateway überlegen.

„Der Netapp Storage war innerhalb von zwei Tagen lauffähig konfiguriert und einsatzbereit“, sagt Christian Hietzschold, Architect Managed Services Factory bei Computacenter. „Und das System lief von Beginn an so, wie wir das wollten – unter anderem dank der ausgezeichneten Systemlogik. Beim Deduplizieren und Komprimieren ist Netapp sehr weit vorne, und zwar über das gesamte Speichersystem.“

Ende 2010 begann der Umbau der beiden Rechenzentren in Frankfurt. Aus Gründen der Katastrophensicherheit liegen die Gebäude rund 10 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt und sind redundant aufgebaut.

Substanzielle Einsparungen, mehr Wirkung, bedarfsgenaue Flexibilität

Pro Rechenzentrum dienen zwei Netapp FAS3270 als primärer, aktiver Storage. Ebenfalls pro Rechenzentrum implementierte Computacenter je zwei FAS3140 als Sekundärspeicher für das Backup. Netapp SnapVault sichert alle Daten blockdifferenziell von den Produktivsystemen auf die Backupsysteme.

Ebenfalls redundant ist die Switch-Infrastruktur mit je zwei Cisco Nexus 7000 pro Rechenzentrum für das Netzwerk und Cisco MDS für die FC SAN-Anbindung. Vervollständigt wird die Infrastruktur mit Cisco UCS Blade Server Systemen sowie VMware vSphere und vCenter. Im April 2011 ging das neue Shared Datacenter mit Managed Workplace Services in Betrieb.

(ID:39323940)